Deutsche Bank: Aktie verliert stärker als der DAX
Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone setzen dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zu. Zu den größten Verlierern zählt die Aktie der Deutschen Bank.
Die Wirtschaft des Euroraums war im vierten Quartal 2012 noch tiefer als erwartet in die Rezession gerutscht. "Die wirtschaftliche Misere in den Peripheriestaaten hält an", schrieb Analyst Thomas Gitzel von der VP Bank in einem Kommentar. Das Zahlenmaterial zeige einmal mehr, wie tief der Währungsraum noch im Sumpf der Schuldenkrise feststecke: "Während es in den vergangenen Monaten an den Finanzmärkten der Peripherieländer zu deutlichen Entspannungstendenzen kam, gilt dies für die realwirtschaftliche Entwicklung nicht."
Bankaktien im Minus
Die Risikoneigung der Anleger ist am Donnerstag weiter zurückgegangen. Das bekommen Bankaktien zu spüren, die relativ hohe Verluste verbuchen. Am Nachmittag rutscht die Aktie der Deutschen Bank um 1,7 Prozent ab, die Commerzbank-Aktie verliert sogar über zwei Prozent.

Chance für Mutige
Das Umfeld für Aktien ist nach wie vor gut. Kurzzeitige Kursrücksetzer sind nicht ungewöhnlich. DER AKTIONÄR sieht überdurchschnittliches Potenzial bei der Aktie der Deutschen Bank. Spekulativ orientierte Anleger steigen ein und setzen den Stoppkurs bei 31 Euro.
Mit Material von dpa-AFX
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