Die Geschäftszahlen der Deutschen Bank sind offenbar nicht so schlecht, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. "Das Zahlenwerk ist von zahlreichen Sonderfaktoren negativ beeinflusst worden", zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg einen Analysten. Die Deutsche-Bank-Aktie fährt Achterbahn.
Unter Herausrechnung dieser Posten bewegten sich die Zahlen allerdings weitestgehend im Rahmen der Erwartungen, so der Analyst weiter. Das ändere aber nichts daran, dass sich auch operativ das Geschäft abgeschwächt habe, was "nicht so gut" sei. Positiv hebt der Analyst die Kapitalquote hervor. Die Deutsche Bank dürfte damit keine Probleme bei Bankenstresstests haben. Eine Kapitalerhöhung drohe auf absehbare Zeit nicht.
Verlust verbucht
Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal unterm Strich 147 Millionen Euro verdient. Das sind drei Viertel weniger als ein Jahr zuvor. Die Analysten hatten im Schnitt mit mehr als einer halben Milliarde Euro gerechnet. Vor Steuern verbuchte die Deutsche Bank sogar einen Verlust von 351 Millionen Euro. Hier hatte die Konsensschätzung bei einem Gewinn von rund 900 Millionen Euro gelegen.
Kursziel: 46 Euro
Der Markt weiß am Donnerstagmorgen nicht so recht, wie er die Zahlen der Deutschen Bank bewerten soll. Entsprechend volatil verhält sich die Aktie. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel auf Jahressicht nach wie vor bei 46 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 25 Euro gesetzt werden.
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