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Deutsche Bank: Aktie stabil - Experte erwartet Großes von EZB und Co

Andreas Deutsch

Vor wenigen Wochen hätte eine Kurszielsenkung wie die heutige von Barclays ausgereicht, um die Aktie von Deutscher Bank und Commerzbank auf Talfahrt zu schicken. Am Montag nehmen es die Anleger locker. Hoffnung auf eine Rallye macht indes eine Einschätzung von BRIC-Erfinder Jim O’Neill.

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Bei genauer Betrachtung dessen, was EZB-Chef Mario Draghi in der vergangenen Woche gesagt hat, wird "ziemlich deutlich", dass etwas Großes auf dem Weg ist. Das hat Jim O'Neill, Chairman von Goldman Sachs Asset Management, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in einer Kundennotiz erklärt. O'Neill erwarte einen Eingriff, der "durchdachter ist, als viele annehmen". Darauf deuteten zum Beispiel die Draghi-Kommentare und der Besuch des amerikanischen Finanzministers Tim Geithner in Deutschland hin.

Was plant Draghi?

EZB-Chef Draghi hatte vor wenigen Tagen die Anleger mit der Ankündigung begeistert, alles zur Rettung des Euro zu unternehmen. In der vergangenen Woche kehrte dann Ernüchterung ein, als er lediglich sagte, in den kommenden Wochen werde die EZB die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

Chance für Mutige

Sollte O'Neill richtig liegen, wird der Markt eine satte Rallye hinlegen. Dabei dürften vor allem Bank-Aktien, die Underperformer der vergangenen Monate, am meisten profitieren. Mutige Anleger nutzen das günstige Niveau der Deutschen Bank zum Einstieg und setzen einen Stoppkurs bei 22 Euro.

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