Deutsche Bank: Aktie legt zu
Eine Studie von Credit Suisse gibt Bankaktien am Dienstag Auftrieb. Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank legen mehr zu als der Gesamtmarkt. Auf dem Radar bleibt indes Spanien.
Die Aktie der Deutschen Bank zieht am Dienstagmittag um 1,8 Prozent auf 32,14 Euro an. Die Commerzbank-Aktie legt um zwei Prozent auf 1,46 Euro zu. Die Analysten der Credit Suisse verweisen in einer Studie auf klare Pluspunkte für Sektorwerte, die Anleger nach wie vor untergewichteten. Die Titel dürften deutlich von einer Konjunkturerholung profitieren und die Gewinndynamik erreiche ihr Tief.
Markt ist cooler geworden
Die Entwicklung in Spanien haben die Investoren laut Lars Kremkow, Marktstratege beim Broker Activtrades, weiter auf dem Radar. "Man muss anerkennen, dass der Markt nach Monaten und Jahren der Eurokrise mittlerweile abgeklärter mit den jeweiligen Krisenszenarien umgeht", sagt der Experte. Entsprechend belaste den Markt zwar weiterhin die Unsicherheit, wann und ob Spanien den Antrag auf den Rettungsschirm in Anspruch nimmt. Mit der Bereitschaft der Europäischen Zentralbank im Rücken, alles zu Sicherung und Rettung des Euro zu unternehmen, sähen die Anleger sich zu großen Teilen auch nach unten hin abgesichert.
In den vergangenen Tagen haben Kursrutsche immer wieder zu Anschlusskäufen geführt. Viele Investoren nutzen derzeit das günstige Niveau bei Aktien zum Einstieg.

Chance für Mutige
Sollte sich die Lage in der Eurokrise merklich entspannen, sind bei Bankaktien schnell deutlich höhere Kurse drin. Das Kursziel des AKTIONÄR für die Deutsche Bank lautet nach wie vor 40 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 26,50 Euro gesetzt werden.
Mit Material von dpa-AFX
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