Deutsche Bank: RHJ will BHF - Aktie verliert trotzdem
Die Aktie der Deutschen Bank steht auch am Donnerstag im Fokus der Anleger. Grund ist ein Bericht der Tageszeitung Welt, wonach der der Verkauf der Tochter BHF vermutlich an den Finanzinvestor RHJ unmittelbar bevorsteht.
Die Verträge könnten schon innerhalb der nächsten 24 Stunden fixiert werden, schreibt das Blatt. Die Gespräche über den Verkauf befänden sich auf der Zielgeraden, schrieb die Zeitung am Vorabend unter Berufung auf Kreiseinformationen. Der Preis liege bei rund 400 Millionen Euro. Einem Börsianer zufolge ist dies leicht positiv für die Deutsche Bank zu sehen: "Der Verkauf ist immer wieder Thema, scheint nun aber zu einem Ende zu kommen", so der Händler. Zuletzt sei der Wert aber auf 450 Millionen Euro geschätzt worden. Trotz der positiven Nachricht notiert die Deutsche-Bank-Aktie am frühen Donnerstag im Minus.
Kursziel erhöht
Am Mittwoch hatte die Deutsche-Bank-Aktie einen Schub durch eine positive Studie von Merrill Lynch erhalten. Die Analysten hatten das Kursziel von 37 auf 40 Euro angehoben. die Einstufung lautet nach wie vor "Kaufen". Da die Risiken für europäische Banken nach der jüngsten Maßnahmen zur Lösung der Euro-Schuldenkrise gesunken seien, habe er seine Bewertungsbasis von 2012 auf 2013 umgestellt, schrieb Analyst Derek De Vries in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Ein Ansturm auf die Kundeneinlagen der Banken oder umfangreiche Anteilsverwässerungen erschienen nun unwahrscheinlich.

40 Euro sind drin
Risikobewusste Anleger bleiben bei der Deutschen Bank dabei und setzen den Stoppkurs bei 26,50 Euro. Das Kursziel des AKTIONÄR lautet nach wie vor 40 Euro.
Mit Material von dpa-AFX
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