Deutsche-Bank-Aktie: Mutige können weiter kaufen
Nach der starken Entwicklung am Dienstag steht der Aktie der Deutschen Bank am Mittwoch erst einmal eine Verschnaufpause an. Im frühen Handel tritt das Papier auf der Stelle. Unterdessen hat ein weiterer Konkurrent tiefrote Zahlen vermeldet.
Die Credit Agricole hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem hohen Verlust abgeschlossen. Der Schlussstrich unter das Engagement in Griechenland, die Schuldenkrise in Europa und ein schwaches Geschäft haben den Franzosen einen Verlust von 6,5 Milliarden Euro und damit 4,4-mal so viel wie noch 2011. Der Rekordverlust des Spitzeninstituts der französischen Genossenschaftsbanken war erwartet worden, nachdem die Bank Anfang Februar Abschreibungen auf Firmenwerte von rund vier Milliarden Euro im vierten Quartal angekündigt hatte.
US-Markt weiter stark
Neben den Zahlen von Credit Agricole steht die Entwicklung in den USA im Blickpunkt der Anleger. Händler Jordan Hiscott von Gekko Markets hob am Mittwochmorgen die Stärke der US-Börsen mit einem neuen Hoch des Dow seit Oktober 2007 hervor: "Mit dem Dow nun stabil über der wichtigen 14.000-Punkte-Marke würde mich eine anhaltende Stärke auch im DAX im Verlauf nicht verwundern." Am Nachmittag könnten US-Daten weitere Impulse bringen.

Chance für Mutige
Zwar hat sich die charttechnische Situation zuletzt etwas verschlechtert (die Aktie rutschte unter den seit Sommer gültigen Aufwärtstrend), DER AKTIONÄR sieht bei dem Titel nach wie vor überdurchschnittliches Potenzial. Das Kursziel lautet nach wie vor 50 Euro, der Stoppkurs sollte bei 31 Euro gesetzt werden.
Mit Material von dpa-AFX
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