Deutsche Bank: Verschnaufpause für die Aktie
Nachdem die Aktie der Deutschen Bank zum Jahresauftakt einen ordentlichen Satz gemacht hat, gerät der Titel am Freitag ins Straucheln. Der Grund für die Gewinnmitnahmen ist in Amerika zu suchen.
Wie aus dem Protokoll der US-Notenbank hervorgeht, erwarten die meisten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Fed, dass die monatlichen Anleihekäufe in diesem Jahr beendet werden. Die Anleger fürchten nun offenbar, dass dem Aktienmarkt wieder ein Teil der Liquidität entzogen wird, die die Börse in den letzten Monaten so deutlich angetrieben hat.
Kauflaune vorerst vorbei
"Die erste Euphorie ist mittlerweile verflogen und dem DAX fehlt ein bisschen die Richtung", sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers. Die Einsicht, dass der nächste Streit im US-Kongress vorprogrammiert ist, habe die Anleger gezügelt.
Da geht noch einiges
Die Aktie der Deutschen Bank verliert am Freitagmorgen 0,5 Prozent auf 34,37 Euro. Gewinnmitnahmen sind nach Einschätzung des AKTIONÄR immer wieder möglich. Sollte sich die Situation in der Euro- und Staatsschuldenkrise weiterhin Schritt für Schritt entspannen, sind langfristig Kurse bei der Deutschen Bank um 50 Euro möglich. Spekulativ orientierte Anleger sollten einsteigen und den Stoppkurs bei 29,50 Euro gesetzt werden.
Mit Material von dpa-AFX
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