Deutsche Bank: Positive Analystenkommentare - Aktie legt zu
Laut Ingo Frommen, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg, brauchen sich die Deutsche Bank und ihre Aktionäre keine große Sorgen machen über den Schaden in der Iran-Affäre. Eine mögliche Strafe dürfte sich seiner Meinung nach in Grenzen halten. Darüber hinaus treibt eine Aufstufung die Aktie.
Nach Einschätzung Frommens könnte auf die Deutsche Bank wegen Iran-Geschäften eine Strafzahlung von 300 bis 400 Millionen Dollar zukommen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Frommen zufolge seien wohl alle führenden Banken betroffen. Allerdings seien wahrscheinlich britische Banken in die größten Fälle verstrickt. Vier Kreditinstituten wird vorgeworfen, Verstöße im Zusammenhang mit Iran- und Ölgeschäften begangen zu haben.
Sektor aufgestuft
Die Aktie der Deutschen Bank war am Montag unter Druck geraten, nachdem bekannt geworden war, dass US-Behörden gegen den deutschen Marktführer ermitteln. Dass das Papier am Dienstag zulegt – am Mittag um 1,6 Prozent –, liegt auch an einer positiven Branchenstudie von Cheuvreux. Die Franzosen haben den europäischen Bankensektor von "Untergewichten" auf "Neutral" aufgestuft.

Langfristig sind 40 Euro möglich
DER AKTIONÄR hält an seinem langfristigen Kursziel von 40 Euro für die Deutsche Bank fest. Dafür müsste sich die Situation in der Euro- und Schuldenkrise aber merklich entspannen. Wegen der Unsicherheiten sollten nur spekulativ orientierte Anleger einsteigen und den Stoppkurs bei 22 Euro platzieren.
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