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Deutsche Bank: Aktie schwächelt - Chance zum Einstieg

Andreas Deutsch

Die Deutsche Bank ist ihre Tochter BHF-Bank endlich los. Der Finanzdienstleister RHJ übernimmt das Traditionsunternehmen. Der Deutschen-Bank-Aktie hilft das trotzdem nicht auf die Sprünge. Eine negative Prognose von Commerzbank-Chef Martin Blessing belastet die Stimmung.

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Die Deutsche Bank hat einen Käufer für ihre Tochter BHF-Bank gefunden. Die in Belgien ansässige Finanzdienstleistungsgruppe RHJ International (RHJI) wolle 384 Millionen Euro für das Traditionsinstitut zahlen, teilte die Deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt mit. RHJI kündigte an, die BHF-Bank mit seiner Investmentbank Kleinwort Benson zusammenzuführen.

Zuerst herrschte Skepsis

Die Deutsche Bank hatte die BHF-Bank 2009 zusammen mit der Privatbank Sal. Oppenheim erworben und anschließend sofort zum Verkauf gestellt. Doch bisherige Anläufe scheiterten. Anfang 2011 war der DAX-Konzern mit der Liechtensteiner Fürstenbank LGT bereits handelseinig - die Bafin ließ dieses Geschäft jedoch im letzten Moment platzen.

Mit RHJI hatte die Deutsche Bank bereits im Juli 2011 exklusive Verhandlungen ausgenommen. Doch die Bafin beäugte den Investor, hinter dem der ehemalige Dresdner-Bank-Vorstand Lenny Fischer steht, skeptisch. Die Deutsche Bank betonte, dass die Aufsichtsbehörden dem Geschäft noch zustimmen müssen.

Schlechte Aussichten

Unterdessen hat Commerzbank-Chef Martin Blessing die Banken auf magere Zeiten eingestimmt. "Die Profitabilität in der Branche wird zurückgehen." Dass die Commerzbank wie andere Institute - etwa die Deutsche Bank - darum zum Rotstift greifen muss, ist unstrittig. "Der Stellenabbau in der Branche wird weitergehen, auch bei der Commerzbank", sagt ein Branchenkenner.

Noch Luft

DER AKTIONÄR sieht das Erholungspotenzial der Deutschen-Bank-Aktie noch nicht ausgereizt und hält an seinem Kursziel von 40 Euro fest. Der Stoppkurs sollte bei 26,50 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

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