Deutsche Bank: Gewinn geschrumpft
Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Auch liegt die Bank unter den Erwartungen. Die Aktie des deutschen Marktführers gerät vorbörslich unter Druck.
Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal 1,4 Milliarden Euro verdient. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten mit 1,56 Milliarden Euro gerechnet. Ein Jahr zuvor hatte die Deutsche Bank 2,06 Milliarden Euro verdient. Zwei Drittel des Konzernergebnisses erwirtschaftete die Sparte von Ackermans Nachfolger Anshu Jain, das Investmentbanking. Die Sparte verbuchte im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn von 1,7 Milliarden Euro.
"Schlechter als erwartet"
Vor Steuern machte Deutschlands größtes Geldhaus dieses Mal einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es gut drei Milliarden gewesen.
Einer ersten Händlereinschätzung zufolge liegt die Deutsche Bank mit ihren Zahlen "auf allen Ebenen schlechter als erwartet".
Aktie gibt nach
Auch DER AKTIONÄR hält die Quartalszahlen auf den ersten Blick für enttäuschend, ebenso den fehlenden Ausblick. Die Aktie dürfte am Donnerstag unter Druck geraten. Vorbörslich liegt das Papier mit einem Prozent im Minus. Anleger, die nicht investiert sind, warten mit einem Kauf erst einmal die Reaktion der Börse ab. Investierte Anleger halten die Aktie und setzen den Stoppkurs bei 29,50 Euro.
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