Deutsche-Bank-Aktie: Analyst sieht 45 Prozent Potenzial
Die Aktie der Deutschen Bank steht am Dienstag erneut im Fokus der Anleger. Schon wieder gibt es eine Kurszielsenkung für den Wert – diesmal von Morgan Stanley. Außerdem gibt es Neuigkeiten von der zum Verkauf stehenden Tochter BHF-Bank.
Bei der BHF-Bank laufen die Geschäfte stabil. Wie BHF-Vorstandssprecher Björn Robens in einem Interview mit der Börsen-Zeitung sagte, hat das Unternehmen im ersten Halbjahr 31,2 Millionen Euro Gewinn vor Steuern erzielt. Alle Sparten hätten schwarze Zahlen geschrieben. "Es gibt nicht viele Institute, die ihr Leistungsversprechen durch Performance rechtfertigen in diesen schwierigen Märkten", sagte Robens.
Unerwünscht
Die Deutsche Bank hatte die BHF-Bank vor knapp zwei Jahren zusammen mit Sal. Oppenheim übernommen. Allerdings passt die BHF-Bank nicht zur Ausrichtung des deutschen Marktführers und soll deshalb verkauft werden.
37 statt 38
Unterdessen geht die Serie der Kurszielreduzierungen für die Deutsche Bank weiter. Am Dienstagmorgen hat Morgan Stanley das Kursziel von 38 auf 37 reduziert, die Einschätzung aber auf "Equal Weight" belassen.

Großes Potenzial
Die stabile Geschäftsentwicklung sollte der Deutschen Bank helfen, einen Käufer für die BHF-Bank zu finden. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel bei 40 Euro. Allerdings sollten nur spekulativ orientierte Anleger zugreifen und den Stoppkurs bei 22 Euro setzen.
Lesen Sie auch, was Börsen-Legende Hans A. Bernecker über Deutsche Bank und Commerzbank sagt.
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