Die Deutsche Postbank dürfte sich im Zuge der Übernahme durch die Deutsche Bank von ihren Aktivitäten in Indien trennen. Der Konzern will durch den Verkauf rund 240 Millionen Euro einnehmen.
Laut Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg steht die Postbank kurz vor einem Verkauf ihres Indien-Geschäfts. Das mittlerweile mehrheitlich zur Deutschen Bank gehörende Institut will knapp 240 Millionen Euro für die Aktivitäten auf dem Subkontinent erhalten. Der mögliche Käufer könnte indischen Medienberichten zufolge Dewan Housing Finance sein. Die Absichten der Postbank, sich aus Indien zurückzuziehen wurden laut Händlern bereits vor einigen Wochen thematisiert und dürften die Kurse von Postbank und Deutscher Bank im heutigen Handel daher nur leicht beeinflussen.
Deutsche Bank charttechnisch weiter angeschlagen
Die Aktien der Deutschen Bank sind aus fundamentaler Sicht weiterhin ein klarer Kauf. Allerdings sind die Titel nach dme Rutsch unter die Marke von 38,50 Euro charttechnisch weiterhin angeschlagen, weshalb noch nicht investierte Anleger eine Bodenbildung abwarten sollten. Bestehende Positionen sollten bei 34,00 Euro abgesichert werden.
Postbank-Anteilseigner sollten sich von ihren Aktien trennen. Die Chancen, ein höheres Angebot zu erhalten, sind relativ gering. Zudem könnte es in diesem Falle sehr lange dauern, bis es dazu kommen würde.
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