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Deutsche Bank: Hartes Urteil

Thorsten Küfner

Die Aktie der Deutschen Bank zählt im heutigen Handel zu den größten Verlierern im DAX. Grund hierfür ist ein negativer Analystenkommentar von Merrill Lynch.

Die Papiere der Deutschen Bank stehen im heutigen Handel unter starkem Abgabedruck und sind aktuell größte Verlierer im DAX. Grund hierfür ist vor allem ein negativer Kommentar aus dem Hause Merrill Lynch.

Aktie zählt zur "Banks Least Preferred List"

Die Experten haben die Anteilscheine aus ihrer "Banks Most Preferred List" (die Liste der aussichtsreichsten Banktitel) und sie sogleich in die "Banks Least Preferred List", also die Liste der am wenigsten zu bevorzugenden Aktien aufgenommen. Analyst Derek De Fries erklärte, es bestünden kleinere Risiken eines baldigen Kaufgebots für die Postbank. Dadurch würden Spekulationen über eine anstehende Kapitalerhöhung neue Nahrung erhalten. Das Kursziel ließ Merrill Lynch allerdings dennoch unverändert bei 69 Euro, woraus sich ausgehend vom aktuellen Kursniveau immer noch ein Aufwärtspotenzial von fast 40 Prozent ergibt.

Aktie bleibt ein Kauf

DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner Einschätzung fest: Die unterbewertete Aktie der Deutschen Bank bleibt ein Kauf. Das Kursziel lautet weiterhin 62,00 Euro, der Stopp sollte bei 42,00 Euro belassen werden.

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