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Commerzbank und Deutsche Bank: Im Fokus nach Credit-Suisse-Zahlen

Andreas Deutsch

Die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank legen am Mittwoch vorbörslich zu. Grund sind die ordentlichen Zahlen der Schweizer Bank Credit Suisse. Das Unternehmen plant den Befreiungsschlag.

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Credit Suisse gab am Mittwoch bekannt, ihr hartes Kernkapital um 15,3 Milliarden Franken zu stärken. Neben dem Austausch nachrangiger Schuldscheine und dem Verkauf von Randgeschäften und Immobilien soll eine Wandelanleihe 3,8 Milliarden Franken einbringen. "Mit diesen Maßnahmen beseitigen wir jeden Zweifel bezüglich unserer starken Kapitalausstattung", sagte Vorstandschef Brady Dougan. Er verschärfte zudem das laufende Sparprogramm. Es soll nun bis Ende 2013 die Kosten um drei Milliarden Franken drücken, bislang waren zwei Milliarden angepeilt.

"Solide" Entwicklung

Im zweiten Quartal liefen die Geschäfte nach Einschätzung der Bank trotz neuer Turbulenzen an den Kapitalmärkten "solide". Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp drei Prozent auf 788 Millionen Franken. Die Eigenkapitalrendite lag bei neun Prozent.

Deutsche Bank ein Kauf

Die Credit-Suisse-Zahlen wirken sich am Mittwoch positiv auf das Sentiment im Banken-Sektor aus. Commerzbank und Deutsche Bank legen vorbörslich zu. DER AKTIONÄR hält an seiner Kaufempfehlung für die Deutsche Bank fest. Das langfristige Kursziel lautet 40 Euro, der Stoppkurs sollte bei 22 Euro gesetzt werden. Aufgrund der Volatilität, mit der der Markt wohl noch eine Weile leben muss, eignet sich die Aktie derzeit nur für spekulativ orientierte Anleger.

Mit Material von dpa.

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