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Deutsche Bank, Commerzbank, BNP Paribas und Co: Moody`s ist skeptisch, SoFFin zuversichtlich

Thorsten Küfner

Die Ratingagentur Moody`s hat einige der größten Banken Europas noch einmal näher unter die Lupe genommen. Demnach drohen etwa der Deutschen Bank oder auch der französischen BNP Paribas Herabstufungen. Indes zeigt sich der Bankenrettungsfonds SoFFin zuversichtlich.

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Moody's hat die Bilanzen von einigen Großbanken wieder einmal kritisch beäugt. Dabei droht einigen Kreditinstituten die Herabstufung. So könnten die Deutsche Bank und die französische Großbank BNP Paribas ihr A-Rating verlieren und künftig nur noch mit A2 eingestuft werden. Auch die beiden britischen Finanzriesen Lloyds und RBS könnten abgestuft werden, ebenso wie die Schweizer Großbank UBS. Indes zeigt sich der deutsche Bankenrettungsfonds SoFFin zuversichtlich.

„Finanzmarkt wurde stabilisiert"

Die SoFFin hat für 2011 einen Verlust von 13,1 Milliarden Euro verbucht. Dies hängt vor allem mit der Beteiligung am griechischen Schuldenschnitt zusammen. Zudem erhielt der staatliche Fonds von der Commerzbank erneut keine Zinszahlungen auf die stille Einlage, da die Commerzbank durch clevere Bilanzierung erneut nach HGB einen Verlust ausweisen konnte.

Positiv wertete der SoFFin, dass die Liquiditätsgarantien, die sich Ende 2011 noch auf 28,2 Milliarden Euro beliefen, Ende März nur noch 11,2 Milliarden Euro betrugen. Ziel des Fonds ist es, die Garantien bis 2015 komplett abgebaut zu haben. Seit der Reaktivierung des Fonds wurden bislang keine weiteren Anträge auf Hilfen eingereicht. Christopher Pleister, Sprecher des Leitungsausschusses der SoFFin erklärte: „Der deutsche Finanzmarkt wurde erfolgreich stabilisiert."

Aktien bleiben attraktiv

Die beiden sehr günstig bewerteten DAX-Titel von Deutscher Bank und Commerzbank bleiben für mutige Anleger weiterhin ein Kauf. Der Stopp sollte bei der Deutschen Bank bei 29,50 Euro belassen werden. Bei der Commerzbank bei 1,40 Euro.

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