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Deutsche Bank, Allianz, Commerzbank und Co: Mit blauem Auge davongekommen

Thorsten Küfner

Private Gläubiger wie Commerzbank, Deutsche Bank oder Allianz werden sich nach den Beschlüssen von Brüssel stärker an der Rettung Griechenlands beteiligen müssen. Mit nun 53,5 Prozent fällt der Haircut allerdings wesentlich geringer aus als von vielen Experte befürchtet worden war.

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Es hätte wahrlich schlimmer kommen können für die privaten Gläubiger Griechenlands. Nachdem klar wurde, dass der im Herbst 2011 ausgehandelte Forderungsverzicht von 50 Prozent längst nicht ausreichen werde, um die Schuldenlast Griechenlands auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, wurde über deutlich höhere Haircuts debattiert. So erwarteten einige Experten einen Schuldenschnitt von 70 oder sogar 80 Prozent. Die Einigung von Brüssel (die Details finden Sie hier) dürfte Inhabern griechischer Staatsanleihen wie etwa Commerzbank, Deutscher Bank, Allianz oder Munich Re in die Karten spielen. Schließlich müssen sie lediglich auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Zudem werden laufende Staatstitel in Papiere mit Laufzeiten von elf bis 30 Jahren umgewandelt. Der Zinssatz für diese Anleihen beträgt zwischen 2,0 und 4,3 Prozent.

Durchatmen bei den Finanzkonzernen

Mit den vereinbarten Rettungsmaßnahmen dürften die Finanzkonzerne gut leben können. Zudem sollte der Abschluss der langwierigen Verhandlungen die Märkte weiter beruhigen, wovon die Finanztitel natürlich besonders profitieren dürften. Die Aktien von Commerzbank (nähere Infos unter Commerzbank: Die Spannung steigt), Deutsche Bank (Ackermann räumt auf), Munich Re (Munich Re marschiert weiter) und Allianz (Neues Kursziel: Commerzbank treibt Allianz) bleiben daher für risikobereite Anleger ein Kauf.

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