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Deutsche Bank: 14 Milliarden stehen auf dem Spiel

Thorsten Küfner

Der Deutschen Bank und einigen anderen in den USA tätigen Instituten drohen offenbar Forderungen von mehr als 100 Milliarden Dollar. US-Hypothekenversicherer wie MBIA sowie zahlreiche Investoren wollen gegen Konsortialbanken und Emittenten von hypothekenbesicherten Wertpapieren wegen falscher oder irreführender Information klagen.

Der Deutschen Bank droht Ungemach aus den USA: US-Hypothekenversicherer sowie zahlreiche Investoren wollen Konsortialbanken sowie Emittenten hypothekenbesicherter Wertpapiere wegen falschen beziehungsweise irreführenden Informationen über die jeweiligen Immobilienwerte sowie die Qualität der Kredite verklagen. Der Anleihenversicherer MBIA hat beispielsweise schon seien Klage eingereicht. Laut einer Studie von Compass Point Research und Trading LLC belaufen sich die Gesamtforderungen auf 134 Milliarden Dollar. Hinzu könnten weitere 28 Milliarden Dollar kommen, falls sich auf die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac zu einem derartigen Schritt entschließen würden.

Deutsche Bank und Goldman im Visier

Zu den elf verklagten Kreditinstituten zählt auch die Deutsche Bank. Der Studie zufolge drohen allein der Deutschen Bank Verluste in Höhe von 14,1 Milliarden Dollar. Noch deutlich härter könnte es im Worst-Case-Szenario die Bank of America treffen (35,2 Milliarden Dollar) oder auch JPMorgan (23,9 Milliarden Dollar). Die beiden Finanzriesen müssten dabei für die Geschäfte der übernommenen Countrywide (Bank of America) beziehungsweise Bear Stearns und Washington Mutual (JPMorgan) gerade stehen.

Abwarten!

Die Vorwürfe über irreführende und falsche Informationen stehen bereits seit Längerem im Raum und dürften die Investoren nicht sonderlich überraschen. Die Chance, dass die Banken tatsächlich Verluste in genannter Höhe hinnehmen müssen, ist eher gering. DER AKTIONÄR hält daher an seinen Kaufempfehlungen für die Papiere der Deutschen Bank, der Bank of America und JPMorgan fest.

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