Der DAX und STADA Arzneimittel im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I
Traders-Journal macht sich für den nächsten Schub im DAX bereit - egal in welche Richtung. Dem Effecten-Spiegel fällt zu STADA Arzneimittel nur "Kaufen" ein. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Traders-Journal erinnern an den Anstieg des DAX' seit Juni. Diese Rallye innerhalb eines Aufwärtstrendkanals führte den deutschen Index an die seit dem Jahr 2008 gültige Abwärtstrendlinie. Daraufhin setzte eine Konsolidierung ein. Der erste Anlauf, diese Abwärtstrendlinie bei 7.400 Punkten zu überwinden, schlug fehl. Derzeit stabilisiert sich der DAX oberhalb des Niveaus des bisherigen Jahreshochs bei 7.194 Zählern. Bisher ist die laufende Konsolidierung charttechnisch gesehen noch klar bullish. Wenn die Chartformation einer Flagge nach oben aufgelöst wird, indem der Index auf 7.375 Punkte, besser 7.400 Zähler auf Schlusskursbasis, erreicht, dürfte der DAX zunächst bis 7.600 Punkte zulegen. Wenn der Indexstand bei weniger als 7.375 Punkten bleibt, hält die Konsolidierung an, was bis zu 7.195 Zählern sowie zum Aufwärtstrend der Vormonate bei zirka 7.100 Punkten zurückführen kann. Sinkt der DAX auf weniger als 7.000 Zähler, ist eine größere Korrektur wahrscheinlich. Risikobereite Anleger sollten vor diesem Hintergrund entweder das endlos laufende Long-Zertifikat (WKN VT5 JS8) von Vontobel auf den DAX kaufen. Dieser Schein ist mit einem Basispreis bei 6.092 Punkten, einer Totalverlust-Schwelle bei 6.204 Zählern und einem Hebel von derzeit 5,6 ausgestattet. Oder sie erwerben das ebenfalls open end aufgelegte Short-Zertifikat (WKN CG0 V3X) der Citigroup auf den DAX. Dieser Schein weist eine Basis bei 8.525 Punkten, eine Knock-out-Schwelle bei 8.480 Zählern und einen Hebel von momentan 6,4 auf.

Der Effecten-Spiegel: Das Comeback kommt wieder
In den für den 8. November erwarteten Zahlen von STADA Arzneimittel für das dritte Quartal des laufenden Jahres, dürfte der Konzernumbau noch einmal belastend wirken. Allgemein ist die Verschuldung verhältnismäßig hoch. Zum 30. Juni belief sich das Eigenkapital auf 849 Millionen Euro und die Finanzverbindlichkeiten auf 1,14 Milliarden Euro. Die Experten des Effecten-Spiegels finden allerdings die Wachstumsaussichten reizvoll. Derzeit schließt STADA zwei Werke im attraktiven russischen Markt, um andere russische Standorte besser auszulasten. Das dürfte in der Bilanz zum 30. September mit etwa neun Millionen Euro vor und zirka 7,2 Millionen Euro nach Steuern negativ wirken. Zudem investiert der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Konzern in neue Märkte. Trotz der Sonderbelastungen rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2012 erneut mit Rekordergebnissen. Das Management prognostiziert für das Jahr 2014 einen Umsatz von 2,15 Milliarden Euro, ein EBITDA von 430 Millionen Euro und einen Gewinn von 215 Millionen Euro. Mit dem erfolgreichen Konzernumbau ist STADA noch attraktiver als mögliches Kaufobjekt. Nachdem STADA für das vergangene Jahr 0,37 Euro je Aktie ausgeschüttet hat, schätzen Analysten die Dividende für dieses Jahr 0,60 und für nächstes Jahr auf 0,75 Euro pro Anteil. Anleger sollten auf ein Kurs-Comeback setzen. Das Kurspotenzial reicht bis 31 Euro.
Änderung im Musterdepot des Effecten-Spiegels:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 50 Anteile von Talanx zu 19,60 Euro eingebucht.
Änderung in einem Musterdepot von Aktien-Strategie:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 3.000 Anteile von Pironet NDH zu höchstens 2,47 Euro einbuchen.
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