Die Erwartungen an den Kranenbauer Demag Cranes waren nicht allzu hoch. Und entsprechend fielen die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres auch aus. Der Umsatz sank um knapp 25 Prozent auf 227,4 Millionen Euro, das EBIT schrumpfte auf 10,5 Millionen Euro. Damit waren die Zahlen sogar knapp unter den Analystenschätzungen.
Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 4,6 Millionen Euro nach 8,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet der MDAX-Konzern weiterhin mit rückläufigen Umsätzen und einer EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich. Dennoch zeigte sich Vorstandsvorsitzender Aloysius Rauen vorsichtig optimistisch: "Die Erholung des industriellen Umfeldes und die Stabilisierung unseres Geschäfts haben sich im zweiten Quartal fortgesetzt. Das stimmt uns zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres."
Auftragseingang legt zu
Das positive an den Zahlen: Der Auftragseingang legte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent auf 215 Millionen Euro zu. Das lag über den Erwartungen der meisten Marktteilnehmer. Entsprechend äußerten sich die meisten Analysten auch positiv. Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank bekräftigte seine Kaufempfehlung mit Kursziel 34 Euro. Er hob positiv hervor, dass der Verlust in der Sparte Hafentechnik nahezu eliminiert sei.
Auch DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung zu Demag Cranes fest. Dass das Geschäft des Unternehmens spätzyklisch ist, ist keine Überraschung. Die Erholung dürfte frühestens im zweiten Halbjahr bei dem Konzern ankommen. Der steigende Auftragseingang deutet auf eine Stabilisierung des Geschäfts hin. Ein erstes Kursziel sieht DER AKTIONÄR ebenfalls bei 34 Euro.
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