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  • Mit einer Anleihe will der profitable Exportfinanzierer DF Deutsche Forfait zum Wachstumssprung ansetzen. Das KGV rutscht in den einstelligen Bereich.
  • Letzter Vorhang: Der scheidende Telekom-Chef René Obermann hat auf der Hauptversammlung eine positive Bilanz gezogen. Zu Recht?
  • Bärenstarker Nebenwert: Erfolgreiche Neuausrichtung eröffnet der Aktie deutliches Kurspotenzial
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DAX unter Druck: Commerzbank vor Test, Telekom am Rand, Adidas rennt, MAN im Rückwärtsgang, Dirty Harry auf Sky, Woche der Wahrheit für Klöckner & Co, Centrotherm kollabiert, Q-Cells mit Feuerwerk, Facebook kommt

Michael Schröder

In der ersten Handelswoche macht der Mai seinem schlechten Ruf alle Ehre. Die Anleger hielten sich an die Börsenweisheit "Sell in May and go away" – und verkauften. Die bevorstehende Wahl in Frankreich, zunehmende Konjunktursorgen und die nachlassende Dynamik am US-Arbeitsmarkt haben den DAX belastet. Mit dem Rutsch auf 6.569 Punkte hat der heimische Leitindex auf Wochensicht mehr als drei Prozent eingebüßt. DER AKTIONÄR mit einem Überblick über die Tops & Flops.

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Die Aktie der Commerzbank stand auch in der vergangenen Woche im Blickpunkt. Für die Anteile von Deutschlands Nummer 2 im Privatbankenmarkt wird es nun spannend werden, denn es könnte nun bald zum Test einer wichtigen charttechnischen Marke kommen.

Deutsche Telekom: Der Countdown läuft...

Die Aktie der Deutschen Telekom notiert aktuell an einer starken Unterstützung. Aus charttechnischer Sicht bietet sich bei dem DAX-Titel daher eine aussichtsreiche Einstiegsgelegenheit. Zusätzlich können sich Aktionäre in Kürze über eine stattliche Dividende freuen.


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MAN im Rückwärtsgang

Viel Neues hat der MAN-Quartalsbericht zwar nicht her gegeben. Dennoch ist die Aktie im Anschluss deutlich unter die Räder gekommen. Wie bereits vorab berichtet, sank das operative Ergebnis um 20 Prozent auf 253 Millionen Euro. Der Umsatz legte dagegen leicht von 3,7 auf 3,8 Milliarden Euro zu. Die Jahresprognose hat der Konzern beibehalten. Nach wie vor wollen die Münchener eine Umsatzrendite von 8,5 Prozent erreichen, im Nutzfahrzeuggeschäft eine Marge von 7,0 Prozent.

Adidas mit Zwischenspurt

Nach einem glänzenden Jahresauftakt hat der Sportartikelhersteller Adidas seine Jahresprognose angehoben. Der Konzernumsatz zog in den ersten drei Monaten des Jahres währungsbereinigt um 14 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro an. Unterm Strich stieg der Gewinn um 38 Prozent auf 289 Millionen Euro. Im Gesamtjahr soll der währungsbereinigte Konzernumsatz um fast zehn Prozent steigen, der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn um zwölf  bis 17 Prozent zulegen. Bislang ging der Nike-Konkurrent von einem Erlösanstieg im mittleren bis hohen einstelligen Bereich und ein um zwei Prozentpunkte geringeres Gewinnwachstum aus.

GAGFAH will verkaufen

GAGFAH will sein Dresdner Portfolio verkaufen. Der Immobilienkonzern hat ein Institut damit beauftragt, einen Käufer für das Dresdner Portfolio zu suchen. Die 37.658 Wohnungen haben einen Buchwert von rund 1,8 Milliarden Euro. Die Nachricht kommt unerwartet, nachdem der Konzern und die Stadt erst Ende März einen langen Streit beigelegt und teuren Gerichtsprozess verhindert haben. Experten gehen davon aus, dass es sich um einen Notverkauf handelt. 

Dirty Harry nun auf Sky

Sky Deutschland zählte dagegen trotz guter Nachrichten zu den größeren Verlierern im MDAX. Der Konzern hat seine Kooperationen mit Kabelnetzbetreibern ausgeweitet und arbeitet nach langem Ringen nun auch mit der Kölner Unitymedia im Bereich hochauflösendes Fernsehen (HD) zusammen. Zudem wurde ein prominenter Neuzugang vermeldet: Harald Schmidt wird ab Herbst drei Mal wöchentlich eine Late Night Show moderieren. "Mit Harald Schmidt ist es uns gelungen einen der besten Moderatoren Deutschlands zu Sky zu holen", so Gary Davey, Programmchef bei Sky Deutschland.

Klöckner & Co: Woche der Wahrheit steht an

Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co präsentiert am 9. Mai die mit Spannung erwarteten Zahlen des ersten Quartals. Sie könnten der Indikator sein, ob sich die Aktie in den kommenden Monaten erholen kann, oder ob das niedrige Niveau gerechtfertigt ist.

Centrotherm kollabiert

Centrotherm hat seine Aktionäre am Freitag mit den Zahlen zum ersten Quartal geschockt. Das schwache Branchenumfeld hat tiefe Spuren im Zahlenwerk des Unternehmens hinterlassen. Der auf die Solarbranche spezialisierte Maschinenbauer verbuchte in den ersten drei Monaten einen deutlichen Umsatzeinbruch und tiefrote Zahlen. Die Erlöse sanken von 189 Millionen Euro im Vorjahr um mehr als die Hälfte auf 82,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rutschte mit 42,9 Millionen Euro ins Minus. Im Vorjahreszeitraum hatte Centrotherm noch ein Plus von 17,7 Millionen Euro erzielt. Den Auftragsbestand bezifferte der Vorstand mit 508,2 Millionen Euro, der damit immerhin 85 Millionen Euro über dem Wert zum Jahresende 2011 lag. Bis zum Sommer erwartet das Unternehmen keine Verbesserung.

SMA Solar: Wette auf gute Zahlen

Beim Wechselrichter-Weltmarktführer SMA Solar haben Anleger in der vergangene Woche dagegen auf ein relativ gutes erstes Quartal spekuliert. Ob diese heiße Wette aufgeht, werden die Zahlen am 10. Mai zeigen. Analysten erwarten einen Umsatz von 362 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 38 Millionen Euro. Das Gros der Analysten ist für die Aktie weiter skeptisch gestimmt: Drei raten zum Kauf, jedoch zwölf zum Verkauf.

Q-Cells: Positiver Schlag löst Kursfeuerwerk aus

Motivierte Mitarbeiter, interessierte Investoren und neue Aufträge - der Insolvenzverwalter von Q-Cells zeigt sich ausgesprochen zufrieden und spricht von einem „positiven Schlag". Und auch in den Kurs der Aktie kommt wieder Schwung, bleibt aber nur für hartgesottene Zocker.

Grammer wieder gefragt

Grammer konnte in der letzten  Woche die jüngste Talfahrt stoppen und eine Gegenbewegung starten. Unterstützung gab es von Seiten der Analysten vom Bankhaus Lampe. Sie haben ihre Kaufempfehlung bestätigt und das Kursziel um einen Euro auf 25,00 Euro angehoben.

Facebook-Börsengang: Aktien kommen zu 28 bis 35 Dollar

Jetzt wird es ernst: Das soziale Netzwerk Facebook hat die Preisspanne für seinen Mitte Mai angepeilten Börsengang bekannt gegeben. Am oberen Ende des Zielkorridors könnte der Internetriese 6,3 Milliarden Dollar einsammeln und wäre fast 75 Milliarden Dollar schwer.

Quanmax: Über den Wolken

Damit ein Unternehmen Erfolg hat, bedarf es eines Managements mit Visionen und der Erfahrung, diese umzusetzen. Die in Linz ansässige Quanmax AG hat ein solches in Person ihres Machers Hannes Niederhauser.  


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