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DAX: Leichte Katerstimmung

Norbert Sesselmann

Die Anleger haben Zweifel am neuen Paket zur Griechenland-Rettung. Auf seinem Weg zur 7.000-Punkte-Marke wurde der DAX ausgebremst und schloss gestern mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 6.908 Punkten. Wie geht es weiter?

Der Griechenland-Deal hat den DAX gestern zwar zu Handelsstart noch auf ein Sechsmonatshoch von 6.971 gehievt. Danach war die Luft aber raus. Zum Handelsschluss stand ein Minus von 40 Punkten oder 0,6 Prozent.

Fehlende Dynamik

Die Dynamik nach dem Ausbruch über das Jahreshoch bei 6.838 Punkten reichte bisher nicht für einen Angriff auf die 7.000-Punkte-Marke. Auch der US-Markt zeigte sich wenig dynamisch, sodass mangels neuer Impulse zunächst eine Konsolidierung zu erwarten ist. Im Optimalfall verläuft diese oberhalb des bisherigen Jahreshochs bei 6.838 Punkten. Wie schon mehrmals angedeutet wäre jedoch auch eine ausgeprägte Korrektur der steilen Aufwärtsbewegung seit Dezember 2011 bis auf 6.500 Punkte kein Grund zur Sorge.

Fazit: Das bullishe Chartbild ist weiterhin intakt. Das Kursziel lautet weiterhin 7.000 Punkte. 

Hinweis: Der Stopp für den empfohlenen Wave-Call XXL liegt bei 6.640 Punkten beziehungsweise 13,00 Euro. Damit sind 94 Prozent Gewinn schon mal gesichert.

Die wichtigen charttechnischen Marken im DAX im Überblick:

Widerstände: 7.000 Punkte (Trendkanaloberkante), 7.000 Punkte (horizontaler Widerstand)

Unterstützungen: 6.838 Punkte (bisheriges Jahreshoch), 6.735 Punkte (Zwischentief), 6.610, 6.570 Punkte (horizontal), 6.350 Punkte (horizontal), 6.322 Punkte (200-Tage-Linie), 6.275 Punkte (Aufwärtstrend), 6.170-6.200 Punkte (Unterstützungszone), 5.965 Punkte (horizontal), 5.878 Punkte (Aufwärtstrend),  5.750 Punkte (horizontal), 5.528 Punkte (Gap), 5.366, 5.125 Punkte (Zwischentiefs), 4.965 Punkte (2011er Tief)

Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11:05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik unten auf der Homepage des AKTIONÄR sowie im Videoportal des DAF abrufbar.

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