Simon Bardt
Rüdiger Maaß betrachtet den DAX-Verlauf aus zwei Perspektiven: Zum einen schaut er auf die großen Trendbewegungen. Zum anderen ist er in der Lage, die Stimmung der Anlegermassen zu ermitteln. Sein Werkzeug sind die Elliott Wellen. Seine Prognose: Kurzfristig gehts nach oben, mittelfristig siehts für den DAX nicht gut aus.
Euphorie kommt keine auf, wenn man Rüdiger Maaß nach seiner mittelfristigen DAX-Prognose fragt. Der Experte für die Elliott-Wellen-Theorie zeichnet ein eher düsteres Bild für den weiteren Verlauf des Index. Die Begründung: Mit Hilfe der "Wellen" kann er ziemlich genau Wendepunkte im Chart prognostizieren.
Wann die Bären gewonnen haben
Im Fachjargon klingt das so: "Was wir gerade übergeordnet gesehen haben, ist eine letzte Welle des Aufwärtstrends, auf den ein schneller Markt folgt. Die hochvolatile Phase der vergangenen Wochen ist ein klassischer schneller Markt. Beide Marktphasen hintereinander deuten auf einen großen Trendwechsel hin". Was Rüdiger Maaß andeutet, aber auch noch nicht mit letzter Gewissheit prognostizieren kann und will, ist ein möglicher, ausgeprägter Bärenmarkt, der schon im nächsten Jahr beginnen könnte.
Doch mahnt er zur Vorsicht: "Diese Prognose gilt erst als bestätigt, wenn der DAX unter 5.000 Punkte fällt". Im kurzfristigen Bereich fällt die Prognose des Profi-Händlers deutlich freundlicher aus. Zumindest für DAX-Bullen. Maaß rechnet aktuell mit einer Gegenbewegung, die den Index im ersten Schritt auf 5.795 steigen lassen könnte. Im zweiten Schritt rechnet er auch wieder mit Kursen knapp oberhalb von 5.900 Zählern.
Mit DAX-Trades das Konto verdreifacht
Für den Handesstil von Rüdiger Maaß sind die großen Schwünge im DAX unerheblich. Er ist ein klassischer Kurzfrist-Trader. Mit großen Future-Kontrakten handelt er die Long- und die Short-Seite nach der berühmten Elliott-Wellen-Theorie. Wenn er mit einem Trade zehn bis 20 Punkte eingefahren hat, reicht ihm das völlig. Diese Vorgehensweise der kleinen Schritte, hat sein Tradingkonto in nur einem Jahr mehr als verdreifacht.
Die Elliott-Wellen kommen Anfängern auf den ersten Blick meist sehr kompliziert vor. Doch wie Rüdiger Maaß es in seinen Webinaren erklärt und auch danach handelt, ist einleuchtend und nicht schwer zu verstehen. Nutzen Sie heute die Chance und schauen dem Profi für anderthalb Stunden über die Schulter. Herr Maaß lädt Sie herzlich ein, ab 15.30 Uhr live dabei zu sein.