Der Premiumauto-Hersteller Daimler scheint sich im Kleinwagen-Segment stärker positionieren zu wollen. Dafür will Vorstandschef Dieter Zetsche wohl die Zusammenarbeit mit einem französischen Hersteller intensivieren.
Wie aus Konzernkreisen verlautet, will Daimler seine Kooperation mit dem französischen Hersteller Renault breiter gestalten als bisher angenommen. Bislang sind die gemeinsame Entwicklung und der gemeinsame Bau des wiederbelebten Smart Forfour geplant. Wie nun spekuliert wurde, will Daimler wohl auch den Smart Fortwo in das Joint Venture einbeziehen. Darüber hinaus sei der gemeinsame Bau eines Dreizylinder-Motors geplant, den Mercedes in den Modellen A- und B-Klasse verwenden würde.
Sinnvoller Plan
Eine Vertiefung der Kooperation würde Sinn machen, da das Kleinwagen-Segment eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Da Daimler in diesem Bereich jedoch noch kein Geld verdient, erscheint die Kosten senkende Kooperation mit einem Partner ein vielversprechender Weg. Der kurzfristige Einfluss auf den Aktienkurs dürfte dennoch gegen Null gehen. Da hat der Gesamtmarkt eine viel wichtigere Bedeutung. Bleibt dieser schwach, dürfte sich auch der charttechnische Ausbruch vom Montag als Fehlsignal erweisen. Die entscheidende Marke ist heute die 35,70 Euro. Kann Daimler diese wieder überwinden, bleibt der Ausbruch bestehen. Zunächst hat die Aktie jedoch zu 35,20 Euro eröffnet. Anleger sollten vorerst im MINI-Long WKN TB2 7XY (aktueller Kurs: 11,616 Euro; Kursgewinn: 40,9 Prozent) investiert bleiben, den Stoppkurs jedoch auf zehn Euro nachziehen.
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