Die Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz sind weiterhin vor allem im Ausland beliebt. In den USA hat Daimler im Januar ein hohes Tempo vorgelegt und massiv Marktanteile gewonnen. BMW sieht nur noch die Rücklichter von Mercedes und Lexus zittert schon.
Es hat sich im letzten Quartal 2009 ja schon angedeutet: Daimler schwächelt zwar auf dem schwierigen Heimatmarkt etwas, dafür läuft es in wichtigen Auslandsmärkten sehr rund. Gestern Abend hat Daimler die Zahlen für den wichtigen US-Markt veröffentlicht. Im Januar explodierten die Absatzzahlen förmlich um 45 Prozent auf 15.158 Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz. Damit haben die Stuttgarter sogar den Münchener Erzrivalen BMW überflügelt. BMW steigerte den Verkauf um 7,6 Prozent auf 13.163 Autos. Um ein Haar hätte Daimler sogar den bisher unangefochtenen Marktführer im Luxus-Segment Lexus eingeholt: Lexus brachte 15.517 Fahrzeuge an den Mann.
Bodenbildung voraus
Neben China läuft es auch in den USA für Daimler exzellent. Beide Länder sollen in diesem Jahr zu den wachstumsstärksten Automobilmärkten weltweit gehören. Das dürfte neues Momentum in die Aktie bringen. Die Charttechnik unterstützt diese These. Knapp oberhalb der 200-Tage-Linie drehte die Aktie wieder nach oben ab. Nun könnte sich ein neuer Aufwärtstrendkanal ausbilden. Die obere Begrenzung liegt derzeit etwas über 45 Euro. Auf dem Weg dorthin gibt es nur noch ein charttechnisches Hindernis: das 2009er-Jahreshoch bei 37,90 Euro. Der vom AKTIONÄR empfohlene MINI-Long mit der WKN TB2 7XY (aktueller Geldkurs: 10,20 Euro) wurde leider unglücklich ausgestoppt, brachte jedoch aufgrund des mehrfach nachgezogenen Stoppkurses immerhin einen Gewinn von gut 21 Prozent ein. Nach den guten Nachrichten aus den USA könnte ein Neueinstieg (aktueller Briefkurs: 10,28 Euro) lukrativ werden.
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