Nachdem Daimler zuletzt hervorragende Verkaufszahlen für China präsentiert hatte, zieht jetzt der heimische europäische Markt nach. Vor allem in Großbritannien und Frankreich sind Autos wieder gefragt.
Zur Abwechslung kommen die positiven zahlen für Daimler mal nicht aus China. Der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) hat die Absatzzahlen für November in Europa veröffentlicht. Die Verkäufe in Westeuropa legten insgesamt um 30,6 Prozent zu. Am stärksten wuchsen die Märkte in Großbritannien (plus 57,6 Prozent) und Frankreich (plus 48,3 Prozent). Der deutsche Markt legte immerhin 19,7 Prozent zu. Daimler verkaufte in Gesamteuropa 9,2 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat. Allerdings verloren die Stuttgarter Marktanteile: 4,9 Prozent aller in Europa verkauften Fahrzeuge stammten von Daimler. Das sind 0,8 Prozentpunke weniger als ein Jahr zuvor. Immerhin blieb Daimler damit noch knapp vor dem Hauptkonkurrenten BMW (Marktanteil 4,7 Prozent), die ebenfalls Marktanteile verloren.
Gute Stimmung
Der weltweite Automobilmarkt hellt sich weiter auf. Das dürfte die Stimmung am Markt für Automobil-Aktien heben. Daimler nutzt die Vorlage allerdings noch nicht und notiert quasi unverändert. Die Aktie versucht derzeit, aus der neu ausgebildeten Keilformation auszubrechen. Bei Kursen über 36,40 Euro wäre der Ausbruch geschafft. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄRs gefolgt sind und den MINI-Long mit der WKN TB2 7XY (Aktueller Kurs: 12,22 Euro) gekauft haben, freuen sich mittlerweile über 48,5 Prozent Gewinn. Der Stoppkurs sollte bei zehn Euro belassen werden. Für einen Neueinstieg das Kaufsignal abwarten.
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