Carolin Kessler
Die Direktbank DAB hat im zweiten Quartal von der Nervosität an den Kapitalmärkten profitiert. Zahlreiche neue Produkte und Services im Rahmen des Zukunftsprogramms 'DAB one' versprechen ein Gesamtjahresergebnis von mehr als 25 Millionen Euro.
Der in Deutschland und Österreich aktive DAB-Bank-Konzern hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ein zufriedenstellendes Vorsteuerergebnis von 18,39 Millionen Euro, und damit 28 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, verzeichnen können. Auch im zweiten Quartal konnte die HypoVereinsbank-Tochter ein positives Ergebnis vorweisen: Mit 24 Prozent Wachstum lag der Erlös hier bei 9,85 Millionen Euro verglichen mit 7,69 Millionen Euro im Jahr zuvor. Dr. Markus Walch, Vorstand der DAB Bank, führte die positiven Zahlen vor allem auf eine hohe Kundenaktivität zurück und lies verlauten, dass man gut positioniert sei um von den lebhaften Märkten zu profitieren. So stiegen die Erträge im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 75,77 Millionen Euro an.
"DAB One" entwickelt sich erstklassig
Das Zukunftsprogramm der Direktbank, "DAB one", klingt vielversprechend. Zahlreiche neue Produkte und Services ermöglichen es dem Kunden neue Orderarten kennen zu lernen oder an Shell Tankstellen kostenfrei Geld abzuheben. Vorstand der DAB Bank, Marcus Gunter ist zufrieden mit der Entwicklung: Bei der diesjährigen Brokerwahl schnitt das Unternehmen hervorragend ab und wurde zum Zertifikatbroker und ETF-Broker des Jahres gewählt.
Mehr als 25 Millionen Euro Gewinn
"DAB one" wird den Erfolg des Unternehmens mittel- bis langfristig stärken. Dennoch wird die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr, aber auch von den Kosten für die Umsetzung von 'DAB one', den anhaltend unsicheren Finanzmärkten und der traditionellen Zurückhaltung der Anleger in den Sommermonaten beeinflusst sein.
Die starken Ergebnisse des ersten Halbjahrs erlauben eine Prognose von einem Vorsteuerergebnis von deutlich mehr als 25 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2010.