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Conergy: Millionenverkäufe der Commerzbank gehen weiter

Alfred Maydorn

Die Commerzbank befindet sich bei Conergy weiter auf der Verkaufsseite. Der Anteil der Bank am Solarkonzern ist von ursprünglich 37 auf zuletzt unter 30 Prozent abgerutscht. Seit Jahresbeginn hat die Bank damit nun schon über 30 Millionen Aktien verkauft - und weitere dürften folgen.

Seit Monaten liegt auf der Aktie von Conergy ein immenser Verkaufsdruck. Und der kommt vor allem von der Commerzbank. Das deutsche Geldinstitut nutzt anscheinend jede Stärke der Aktie zum Abverkauf. Jetzt wurde bekannt, dass der Anteil des mit Abstand größten Conergy-Aktionärs die 30-Prozent-Schwelle unterschritten hat und mittlerweile nur noch 29,08 Prozent beträgt.

Soll alles raus?

Noch zu Beginn des Jahres hielt die Commerzbank 37 Prozent am deutschen Solarkonzern, jetzt sind es rund acht Prozent oder umgerechnet 31,5 Millionen Aktien weniger. Und die verbleibenden 115,8 Millionen Aktien würden die Commerzbank dem Vernehmen nach auch gerne loswerden.

Der Druck wird anhalten

In den letzten Wochen war immer wieder zu beobachten, dass bei Conergy jede aufkommende Stärke zu Verkäufen im großen Stil genutzt wird. Daran dürfte sich in Anbetracht der noch immer gewaltigen Position von 115 Millionen Aktien zukünftig wenig ändern. Selbst wenn die Commerzbank jeden Tag eine halbe Million Aktien verkaufen würde, würde es rund ein Jahr dauern, bis sie ihre Position komplett abgebaut hat.

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung: Die Aktie des operativ und finanziell angeschlagenen Solarkonzerns eignet sich noch nicht einmal mehr für Zocker, weil die Commerzbank-Verkäufe jede noch so kleine Erholungstendenz im Keim ersticken.

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