Commerzbank und Deutsche Bank: Moody`s hebt den Daumen
Die Ratingagentur Moody`s geht davon aus, dass die Deutsche Bank und die Commerzbank ihre von der europäischen Bankenaufsicht EBA festgestellten Kapitallücken bis Juni schließen werden. Indes bekräftigten die Experten den stabilen Ausblick für Deutschland.
Die Ratingagentur Moody's hat sich im Rahmen ihres jährlichen Kredit-Berichts positiv zu Deutschland geäußert. Die Experten betonen, die Top-Note „Aaa" sowie der „stabile" Ausblick würden nach wie vor von einer „fortschrittlichen und breit aufgestellten" Wirtschaft gestützt. Außerdem nahm Moody's auch die Banken des Landes unter die Lupe und stellte fest: Alle Kreditinstitute dürften die vorgegebenen Kapitalquoten der europäischen Bankenaufsicht EBA bis Juni erfüllen. Im Dezember mussten Deutschlands Großbanken noch insgesamt Kapitallücken von 13,1 Milliarden Euro stopfen. Bei der Deutschen Bank belief sich die Summe auf 3,2 Milliarden Euro, bei der Commerzbank sogar auf 5,3 Milliarden Euro.

Gute Nachricht
Die Tatsache, dass auch die Experten von Moody's zuversichtlich für die deutschen Banken - und für Deutschlands Kreditwürdigkeit - gestimmt sind, ist natürlich eine gute Nachricht. Risikobereite Anleger können bei den günstig bewerteten DAX-Titeln weiterhin zugreifen. Die Positionen sollten bei 29,50 Euro (Deutsche Bank) und 1,40 Euro (Commerzbank) mit einem Stoppkurs versehen werden.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Ihr aktuelles Jahresendziel für den DAX von 8.000 Punkten könnte den Experten der Deutschen Bank zufolge zu niedrig sein. Voraussetzung sei, dass die in den vergangenen beiden Wochen hohen Geldzuflüsse in deutsche Aktienfonds andauern....mehr |
Drastische Aussagen eines führenden Mitglieds der US-Bankenregulierungs-Behörde haben Aktionären der Deutschen Bank die Stimmung vermiest. Der Amerikaner sieht die Deutsche Bank als "grässlich unterkapitalisiert" an....mehr |
Thomas Hoenig, ein führendes Mitglied der US-Bankenregulierungs-Behörde, hat ein hartes Urteil über Deutschlands Marktführer gefällt. Die Aktie des DAX-Konzerns kann im frühen Montagshandel dennoch leicht zulegen....mehr |
Nach den unerfreulichen vergangenen Handelstagen notiert die Aktie der Deutschen Bank im frühen Freitagshandel im Plus. Offensichtlich haben Schnäppchenjäger zugegriffen....mehr |
Der Deutschen Bank und anderen internationalen Großbanken könnte neues Ungemach wegen dubioser Geschäftspraktiken drohen. Nach dem Skandal um manipulierte Referenzzinssätze geht es nun um die mögliche Beeinflussung von Devisenkursen durch Händler....mehr |























