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Commerzbank und Deutsche Bank: Griechenland belastet

Thorsten Küfner

Da der IWF offenbar nicht mehr gewillt ist, das hoch verschuldete Griechenland mit weiteren Krediten zu unterstützen, steht der Eurostaat wieder einmal kurz vor der Pleite. Die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank stehen daher unter Druck.

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Griechenland steht wieder einmal kurz vor der Staatspleite. Das besonders Prekäre daran: Diesmal ist offenbar der Internationale Währungsfonds IWF nicht mehr gewillt, weitere Zahlungen an das Land zu leisten. Und auch andere Geldgeber wie etwa Deutschland sind nicht bereit, über die bisherigen Zusagen hinaus Unterstützung zu leisten. Darüber hinaus scheinen die Gläubiger des Landes auch nicht gewillt, dem Land für die notwendigen Reformen noch mehr zeit zu gewähren. Für die Börse ist diese Nachricht natürlich negativ zu werten. Vor allem Bankenwerte wie Commerzbank oder Deutsche Bank dürften daher zum Start in die neue Handelswoche unter Druck geraten.

Nur für Mutige

Zunächst einmal sollte festgehalten werden, dass sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank mittlerweile (nach dem Verkauf vieler Staatsanleihen sowie dem freiwilligen Schuldenschnitt) nur noch über ein geringes Exposure in Griechenland verfügen. Die Folgen einer Staatspleite wären daher für beide Institute verkraftbar. Allerdings wären die Folgen einer Pleite eines Eurostaates für die gesamte Eurozone wohl unüberschaubar.

Für die Börse und speziell für Bankenwerte wäre daher eine Pleite klar negativ zu werten. An die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank sollten sich daher weiterhin ausnahmslos mutige Anleger wagen.

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