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Commerzbank und Deutsche Bank: Das Feuerwerk bleibt aus – vorerst

Thorsten Küfner

Nicht wenige Anleger hatten in der vergangenen Handelswoche darauf gehofft, dass es den Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank gelingt, wichtige Widerstände zu überspringen und ihre Rallye fortzusetzen. Dies glückte beiden Titeln zwar bislang nicht, Hoffnung besteht aber weiterhin.

Im Vergleich zu den vorangegangenen Wochen war der Kursverlauf der Commerzbank-Aktie in der eben abgelaufenen Woche wirklich langweilig. Fast die gesamte Woche über pendelte der DAX-Wert knapp über der Marke von 2,00 Euro. Um den Kursanstieg der vergangenen Wochen fortzusetzen, wäre es nun wichtig, den Widerstand bei 2,12 Euro zu überwinden. Anschließend könnte es aus charttechnischer Sicht bis auf etwa 2,90 Euro nach oben gehen. Allerdings ist eine Konsolidierungsphase nach den deutlichen Kursgewinnen zuvor durchaus gesund zu werten. Zudem gab es in der vergangenen Woche ohnehin kaum Meldungen, die den Kurs beeinflussen konnten. Die wichtigste Nachricht für die Aktie kam von der Deutschen Bank, die nun weniger Aufwärtspotenzial für die Anteile des Konkurrenten sieht.

Deutsche Bank: Ende im Kirch-Streit

Hingegen gab es bei der Deutschen Bank gleich zu Wochenbeginn eine wichtige Meldung: Der Streit mit dem mittlerweile verstorbenen Medienunternehmer Leo Kirch beziehungsweise seinen Erben konnte endlich beigelegt werden. Hierfür zahlt der Branchenprimus allerdings einen hohen Preis. Der Aktie gelang indes ebenfalls nicht der Sprung über einen wichtigen Widerstand. Zwar kämpfte sich der Kurs immer wieder über die Marke von 34,00 Euro, konnte sich allerdings nicht darüber behaupten. Für Unbehagen sorgte in der vergangenen Woche wieder einmal die Ratingagentur Moody's.

Aktien bleiben attraktiv

Die Seitwärtsbewegungen der Aktien von Commerzbank und Deutsche Bank sind angesichts der vorherigen Kurszuwächse durchaus gesund. Fundamental betrachtet bleiben die beiden günstig bewerteten Aktien weiterhin ein Kauf, wobei vor allem die Commerzbank eher etwas für risikobereite Anleger ist. Während der Stopp bei der Deutschen Bank bei 25,00 Euro belassen werden sollte, bietet sich bei der Commerzbank an, den Stoppkurs auf 1,40 Euro nachzuziehen.

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