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Commerzbank und Deutsche Bank: Schon wieder schwach

Andreas Deutsch

Nach den Verlusten vom Montag sieht es am Dienstag für die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank keinen Deut besser aus: Vorbörslich notieren die Papiere im Minus. Der Grund sind die weiterhin ungelösten Probleme in der Euro-Zone. Vor allem Spanien macht den Börsianern Sorgen.

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Die Rendite für spanische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit kletterte am Montag um 0,25 Prozentpunkte bis auf 7,1 Prozent. Noch nie seit der Einführung des Euro musste Spanien solch hohe Zinsen auf seine Anleihen bezahlen. Spaniens Finanzminister Cristóbal Montoro forderte am Montag die Europäische Zentralbank zum Handeln auf: "Die EZB muss auf die Lage an den Märkten entschieden und zuverlässig reagieren." Die spanische Wirtschaft befinde sich in einer kritischen und entscheidenden Phase.

Keine Ruhepause, bitte!

Tristan Cooper, Analyst für Staatsanleihen bei Fidelity Worldwide Investment, warnt Europas Regierungen davor, nach der Griechenland-Wahl den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. "Für die Finanzmärkte birgt das das Risiko noch größerer Enttäuschungen, wenn es mit der steuer- und finanzpolitischen Integration der Eurozone nicht voran geht." Letztlich zähle, was mit Europas Volkswirtschaft passiert. „Die Griechenlandwahl könnte rückblickend noch als ein nur allzu kurzlebiger Sieg bewertet werden, der die langfristigen Schwierigkeiten - für Griechenland wie für Europa - lediglich aufschiebt."

Nur für Trader

Bank-Aktien - unter anderem die Commerzbank und die Deutsche Bank - sind zwar sehr günstig bewertet. Allerdings werden die Titel nach wie vor von den ungelösten immensen Problemen in der Euro-Zone belastet. Solange das Vertrauen der Anleger nicht nachhaltig zurückgekehrt ist, werden Bank-Aktien äußerst volatil bleiben. Trader, die auf eine kurzfristige Gegenbewegung von Deutscher Bank und Commerzbank setzen wollen, sichern ihre Positionen mit einem engen Stoppkurs ab.

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