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Milliarden für Spanien - Commerzbank, Deutsche Bank und Co starten durch

Andreas Deutsch

Die Flucht Spaniens unter den Euro-Rettungsschirm wird an der Börse mit Erleichterung aufgenommen. Die asiatischen Aktienmärkte legen nach der Meldung deutlich zu. Auch in Deutschland sieht es vorbörslich sehr gut aus. Vor allem Finanzwerte sind gefragt.

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Spanien hat seinen langen Widerstand aufgegeben und beantragt nun doch Finanzhilfen aus den Euro-Rettungsfonds zur Rekapitalisierung seiner maroden Banken. Wirtschaftsminister Luis de Guindos kündigte am Samstag einen entsprechenden Antrag an, legte sich aber nicht auf eine Summe fest. Die Euro-Finanzminister erklärten sich bereit, Spanien bis zu 100 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Spanien ist nach Griechenland, Irland und Portugal das vierte Land, das sich unter den Euro-Rettungsschirm begibt.

Bankia braucht viel Geld

Spaniens Bankenkrise hat die Märkte in den vergangenen Wochen in Angst und Schrecken versetzt. Vor allem die angeschlagene spanische Bank Bankia scheint ein Fass ohne Boden zu sein. Die Rettung des Instituts wird voraussichtlich 23,5 Milliarden Euro verschlingen.

Konservative Anleger warten ab

Nach der Flucht Spaniens unter den Rettungsschirm sind Commerzbank, Deutsche Bank und Co am Montagmorgen stark gefragt. Die Sorge, dass sich die Bankenkrise in dem Mittelmeerland weiter verschlimmert, nimmt ein gutes Stück ab. Vom baldigen Ende der Eurokrise zu sprechen wäre aber fatal. Dafür sind noch zu viele Risiken im Markt, wie zum Beispiel der ungewisse Ausgang der Griechenland-Wahl am kommenden Sonntag. Die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank eignen sich derzeit nur für Trader, die ihre Positionen mit einem relativen engen Stopp absichern.

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