Commerzbank und Deutsche Bank: Börse jubelt über Italien - Aktien gehen durch die Decke
Die Finanzmärkte haben am Montag positiv auf erste Prognosen zu den Parlamentswahlen in Italien reagiert. Die Vorhersagen sehen das Mitte-Links-Bündnis unter Pier Luigi Bersani vorn. Besonders gefragt sind Bankenwerte.
Das Mitte-Links-Bündnis unter Pier Luigi Bersani liegt nach Prognosen bei den Parlamentswahlen in Italien in beiden Kammern vorn. Im Abgeordnetenhaus kann die Linke mit etwa 35 bis 37 Prozent der Stimmen rechnen. Dahinter folgt der Prognose des Rai-Fernsehens zufolge das Mitte-Rechts-Bündnis Silvio Berlusconis mit 29 bis 31 Prozent. Die populistische Protestbewegung "Fünf Sterne" des Komikers Beppe Grillo landet demnach zwischen 19 und 21 Prozent. Der scheidende Regierungschef Mario Monti kann dagegen nur mit acht bis zehn Prozent rechnen.
Linke im Senat vorne
Auch im umkämpften Senat wird die Linke die stärkste Fraktion bilden. Zwischen 156 und 169 Sitzen fallen ihr zu, abhängig davon, ob sie in der Lombardei gewinnt. Damit wäre auch in dieser Kammer eine eigene Mehrheit für Bersanis Bündnis möglich. Auch andere Prognosen sahen die Linke nach der italienischen Schicksalswahl in beiden Kammern vorn.

Auf Deutsche Bank setzen
Deutsche Bank und Commerzbank gewinnen am Montag rund fünf Prozent. Ein Wahlsieg des Mitte-Links-Bündnisses wäre ein wichtiger Schritt zur Lösung der Euro- und Staatsschuldenkrise. DER AKTIONÄR sieht bei der Deutschen Bank Potenzial bis 50 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 31 Euro gesetzt werden. Commerzbank-Aktionäre setzen den Stopp bei 1,20 Euro.
Mit Material von dpa-AFX
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