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Commerzbank: Aktie leicht erholt - Griechenland kämpft

Andreas Deutsch

Nach den Horror-Verlusten vom Montag kann die Commerzbank-Aktie am Dienstag zulegen. Am Mittag notiert das Papier mit 1,3 Prozent im Plus. An der Börse sorgen derweil Aussagen des griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras für Aufsehen.

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Samaras hat am Dienstag die Äußerungen einiger europäischer Politiker zum möglichen Euro-Austritt Griechenlands schärfstens kritisiert. "Ich sage es offiziell: Es handelt sich um Untergraber unserer nationalen Bemühungen", sagte er bei seiner Rede vor einem Parlamentsausschuss. "Wir tun, was wir können, damit das Land wieder auf eigenen Beinen stehen kann, und sie tun alles, was in ihrer Macht steht, damit wir scheitern", sagte Samaras.

"Unverantwortlich"

Samaras sagte weiter, er wisse nicht, ob sie es "bewusst oder aus Dummheit" tun. "Ich weiß nur, dass sie unverantwortlich sind", erklärte der Regierungschef. "Sie werden es nicht schaffen." Samaras Rede wurde im griechischen Fernsehen übertragen. Der griechische Premier betonte erneut, dass Griechenland dringend Investitionen und Wachstum brauche. Bundeswirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler hatte am Sonntag im ARD-Sommerinterview gesagt: "Für mich hat ein Austritt Griechenlands längst seinen Schrecken verloren."

Bankensystem verwundbar

Am Morgen hatten Aussagen der Ratingagentur Moody's die Anleger aufgeschreckt. Laut Moody's ist das deutsche Bankensystem verwundbar. Die deutschen Kreditinstitute seien stark in den Problemstaaten engagiert und könnten Rückschläge angesichts ihrer mauen Gewinne nur schlecht abfedern. In der vergangenen Finanzkrise hatte der Staat die Hypo Real Estate auffangen müssen und war bei der Commerzbank eingestiegen.

Nichts für schwache Nerven

Konservative Anleger lassen momentan die Finger von der Commerzbank-Aktie. Trader, die auf eine Gegenbewegung setzen wollen, sichern ihre Position mit einem relativ engen Stoppkurs ab.

Mit Material von dpa-AFX.

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