Commerzbank: Es geht abwärts
Griechenland, immer wieder Griechenland. Sorgen um einen Austritt des schwer angeschlagenen Landes setzen dem DAX am Mittwoch mächtig zu. Einer der schwächsten Werte im Leitindex ist die Commerzbank.
Wie es in Medienberichten heißt, hat eine Arbeitsgruppe der Euro-Länder offenbar die Regierungen aufgefordert, nationale Notfallpläne für den Fall eines griechischen Euro-Ausstiegs auszuarbeiten. Am Dienstag hatte der griechische Premierminister Lucas Papademos gesagt, das Land müsse sich an seine Verpflichtungen halten, sonst sei ein Austritt aus dem Euro unvermeidlich. Griechenland würde bereits Vorbereitungen treffen, um die Konsequenzen eines Austritts einzudämmen.
Weiteres maues Jahr
Derartige Aussagen treffen die Banken-Aktien besonders hart. Die Commerzbank-Aktie verliert am Mittwoch fast drei Prozent. Auf der heutigen Hauptversammlung der Commerzbank in Frankfurt hat Konzernchef Martin Blessing die Aktionäre auf ein weiteres maues Jahr vorbereitet. "Die Rahmenbedingungen für unser Geschäft bleiben bis auf Weiteres herausfordernd", sagte Blessing. Die Schuldenkrise in der Euro-Zone sei noch längst nicht überwunden.

Abwarten
Solange sich die Märkte nicht nachhaltig beruhigt haben, ist die Commerzbank-Aktie kein Kauf, auch wenn das Papier extrem günstig bewertet ist.
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