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  • Bärenstarker Nebenwert: Erfolgreiche Neuausrichtung eröffnet der Aktie deutliches Kurspotenzial
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Commerzbank-Aktie: Das sollten Anleger wissen!

Michael Schröder

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass die heimische Gewinnsaison langsam an Fahrt aufnimmt. Dabei hat der Branchenprimus Deutsche Bank die Anleger mit dem vorgelegten Zahlenwerk überzeugen können. Bei der Commerzbank wird es zwar erst am 8. November spannend. Allerdings werfen auch bei der zweitgrößten deutschen Bank die Quartalszahlen ihre Schatten voraus.

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Commerzbank-Chef Martin Blessing hat zuletzt angesichts der Schuldenkrise, schwacher Erträge im Privatkundengeschäft und der neuen Regulierung die Strategie des Institutes überprüft. Am 8. November will er die neue Richtung bekannt geben - und gleichzeitig die Zahlen für das dritte Quartal 2012. Insbesondere die Zukunft des Geschäfts mit den elf Millionen Privatkunden steht auf der Agenda. Hier verfügt die Commerzbank über den größten Hebel. Die 2009 geplanten Kapazitäten waren auf Wachstum ausgerichtet. Blessing wollte mit dem damals größten Filialnetz Deutschlands bis zu einer Milliarde Euro Gewinn erzielen. Eine Fehlplanung!  

Deutsche Bank überzeugt
Welche Kursreaktionen der Commerzbank-Investorentag nach sich ziehen wird, ist derzeit nur schwer abzuschätzen. Anders bei der Deutschen Bank. Hier liegen die Fakten bereits auf dem Tisch. Der Branchenprimus konnte die Anleger mit seinen Zahlen zum dritten Quartal und dem Ausblick überzeugen. Die Aktie zählte in den vergangenen Tagen zu den größten Gewinnern im DAX.

Neue Meldungen
Zuletzt gab es bereits einzelne Meldungen aus dem Umfeld der Commerzbank. Nachdem zu Wochenbeginn die polnische Tochter BRE Bank eher enttäuschende Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt hat, gab es für die Commerzbank-Aktionäre noch eine weitere wichtige Meldung aus Osteuropa: Die Commerzbank hat den Verkauf ihrer ukrainischen Tochtergesellschaft Bank Forum abgeschlossen. Die Transaktion wird allerdings das Konzernergebnis im dreistelligen Millionenbereich belasten. Wie bereits im Juli bekannt gegeben, wird die Transaktion das Konzernergebnis im Schlussquartal mit rund 200 Millionen Euro belasten. Das Eigenkapital und die Kernkapitalquote bleiben hingegen nahezu unverändert.

Wichtige Handelsmarken
Bei der Commerzbank dürfte es bis zum nächsten Donnerstag noch die eine oder andere Spekulation und Meldung über die aktuelle Situation und vor allem über den Ausblick geben. Die nächste wichtige Handelsmarke auf dem Weg nach oben wartet im Bereich von 1,65 Euro. Kann auch diese Hürde überwunden werden, wäre sogar der Weg für einen dynamischen Ritt in Richtung der 2-Euro-Marke geebnet. Anleger sollten dabei aber nach wie vor Rückschläge einkalkulieren. Ein Stopp bei 1,35 Euro sichert weiter vor größeren Verlusten ab.

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