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Commerzbank-Aktie: Achtung, die Gerüchteküche brodelt!

Michael Schröder

DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach erklärt, dass Commerzbank-Chef Martin Blessing angesichts der Schuldenkrise, schwacher Erträge im Privatkundengeschäft und der neuen Regulierung die Strategie des Institutes überprüft. Am 8. November will er die neue Richtung bekanntgeben. Bis dahin dürfte es noch die eine oder andere Spekulation über die neue Ausrichtung geben. Aktuell wird in Branchenkreisen über den Verkauf des Depotbankgeschäfts diskutiert.

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Die Commerzbank hat dem Vernehmen nach die Schweizer Großbank UBS mit der Suche nach Interessentenfür das Depotbankgeschäft beauftragt. Zur Erklärung: Depotbanken übernehmen die Dokumentation, verfolgen die Wertentwicklung und führen Transaktionen für institutionelle Investoren wie Investmentfonds, Pensionsfonds und Hedgefonds aus. Sie führen auch Devisentransaktionen durch und verleihen Geld sowie Wertpapiere. Aus den Zahlen des Fondsverbands BVI geht hervor, dass die Commerzbank-Sparte 24,4 Milliarden Euro in Investmentfonds, 46,1 Milliarden Euro in Spezialfonds und 20,7 Milliarden Euro in Immobilienfonds verwaltet.

Weiter aufwärts

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Die nächste wichtige Handelsmarke wartet nun im Bereich von 1,65 Euro. Kann auch diese Hürde überwunden werden, wäre sogar der Weg für einen dynamischen Ritt in Richtung der 2-Euro-Marke geebnet. Dass auf dem Weg nach oben auch deutliche Rückschläge einkalkuliert werden müssen sind, hat der vergangene Freitag eindrucksvoll gezeigt. Risikobewusste Anleger können dennoch weiter einsteigen. Trading-orientierte Anleger platzieren den Stopp bei 1,48 Euro. Für den Rest bleibt der Stopp vorerst bei 1,35 Euro.

 (Mit Material von dpa-AFX)

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