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Commerzbank: Schwächere Ergebnisse erwartet

Thorsten Küfner

Die Commerzbank hat den Turnaround geschafft und plant nun, einen Teil der Staatshilfen zurückzuzahlen. Analyst Matthias Engelmayer von Independent Research erwartet nun allerdings schwächere Ergebnisse in den kommenden Quartalen.

Die Commerzbank ist auf einem guten Weg: Im ersten Halbjahr erzielte der Bankenriese einen Überschuss in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Fehlbetrag in Milliardenhöhe angefallen war. Mittlerweile fühlt sich der DAX-KOnzenr wieder stark genug aufgestellt, um eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Mit den eingenommenen Mitteln soll ein Teil der Staatshilfe von insgesamt 18,2 Milliarden Euro (davon 16,4 Milliarden Euro in Form einer stillen Einlage, 1,8 Milliarden Euro in Form von vom Staat gezeichneter Aktien).

Engelmayer skeptisch

Analyst Matthias Engelmayer von Independent Research zeigte sich im Gespräch mit dem Deutschen Anleger-Fernsehen (DAF) trotz der zuletzt positiven Meldungen allerdings eher skeptisch. Er rechnet damit, dass die Commerzbank in den kommenden Quartalen eher schwächere Ergebnisse erwirtschaften wird. Mittelfristig sollte der Gewinntrend aber anhalten. Das vollständige Interview mit Matthias Engelmayer sehen Sie hier.

Aktie bleibt ein Kauf

DER AKTIONÄR rät langfristig orientierten Anlegern aufgrund der guten Perspektiven für den Bankenriesen und der günstigen Bewertung weiterhin zum Kauf der Aktien. Das Kursziel lautet 9,00 Euro, der Stopp sollte bei 5,20 Euro belassen werden.

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