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Commerzbank: Einigung mit EU-Kommission

Thorsten Küfner

Die Commerzbank hat sich mit der EU-Kommission geeinigt. Demnach muss der DAX-Konzern seine Immobilientochter Eurohypo nicht verkaufen, sondern kann sie abwickeln. Die Aktie konnte diese Meldung allerdings kaum beflügeln.

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Nun ist es amtlich: Die Commerzbank kann die bislang ohnehin erfolglose Suche nach einem Käufer für die defizitäre Eurohypo beenden. Dies war ursprünglich die Bedingung dafür gewesen, dass die EU die Staatshilfen für die Commerzbank erlaubt. Der Frankfurter Bankenriese und die EU-Kommission einigten sich nun darauf, dass es genügt, die Eurohypo größtenteils abzuwickeln. Demnach muss die Bilanzsumme des Gesamtkonzerns bis 2014 auf 600 Milliarden Euro sinken (das wären knapp zehn Prozent weniger als Ende 2011), zudem muss der DAX-Konzern für zwei Jahre auf Akquisitionen verzichten.

Aktie profitiert kaum

Die Aktie der Commerzbank konnte bislang kaum von der gestern Nachmittag bekannt gewordenen Meldung profitieren. Das Gros der Marktteilnehmer hatte ohnehin mit einer derartigen Einigung gerechnet. Die günstig bewertete Aktie bleibt für risikobereite Anleger indes weiterhin ein Kauf. Der Stopp sollte bei 1,40 Euro belassen werden.

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