Commerzbank: Eine Woche zum Vergessen
Erstmals in dem noch jungen Börsenjahr 2012 verbuchte die Commerzbank-Aktie im Wochenvergleich deutliche Kursverluste. DER AKTIONÄR blickt zurück auf die wichtigsten Gründe für die enttäuschende Performance des DAX-Titels.
Zugegeben, bislang wurden die Aktionäre der Commerzbank vom Kursverlauf geradezu verwöhnt (was in den Jahren davor leider in keinster Weise der Fall war). In der vergangenen Handelswoche ging es mit dem DAX-Titel allerdings deutlich bergab. Dabei begann die Woche erfreulich. Denn im Rahmen der Griechenland-Rettung mussten die privaten Gläubiger auf weniger Geld verzichten als zuvor befürchtet worden war.
Schwache Zahlen
Am Donnerstag meldete die Commerzbank dann ihre Zahlen für das vierte Quartal beziehungsweise das Gesamtjahr. Das Ergebnis lag unter den durchschnittlichen Markterwartungen. Die Aktie stürzte deshalb ab, zumal die Commerzbank die Börsianer mit einer weiteren negativen Meldung überraschte.
Analysten uneins
Im Zuge der Bekanntgabe des Quartalsergebnisses nahmen die Analysten die Commerzbank-Aktie noch einmal unter die Lupe. Während Experten von Kepler oder Equinet weiterhin zuversichtlich gestimmt sind, ist etwa Exane BNP Paribas eher skeptisch. Sie stuften daher die Commerzbank-Aktie ab und sehen den fairen Wert unter dem aktuellen Kurs.

Mutige greifen zu
Auch wenn die Commerzbank die Anleger enttäuscht hat und sich das charttechnische Bild zuletzt eingetrübt hat, können mutige, langfristig orientierte Anleger bei der Aktie weiterhin zugreifen. Die Aktie ist mit einem 2012er-KGV von 8 und einem KBV von 0,5 nach wie vor günstig bewertet. Das Ziel lautet 3,00 Euro, der Stopp sollte bei 1,40 Euro belassen werden.
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