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Commerzbank: Die Tochter enttäuscht

Thorsten Küfner

Die polnische Tochtergesellschaft der Commerzbank, die BRE Bank, hat im dritten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht und damit die Prognosen der Analysten verfehlt. Wie reagiert die Aktie des deutschen Bankenriesen?

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Keine guten Nachrichten für die Commerzbank zum Handelsstart: Die polnische BRE Bank, an der der Frankfurter Bankenriese rund 70 Prozent hält, hat im dritten Quartal 2012 weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. So sank der Gewinn des Kreditinstituts von 307 auf 280 Millionen Polnische Zloty (rund 68 Millionen Euro). Damit verfehlte der Konzern die Prognosen der Analysten, die mit 285 Millionen Zloty gerechnet hatten.

Starker Start

Zwar ist das schwächere Abschneiden der BRE Bank natürlich kein Grund zur Freude, sollte allerdings auch nicht überbewertet werden. Die Marktteilnehmer reagieren gelassen, die Aktie der Commerzbank startet trotz der negativen Meldung aus Polen mit einem leichten Plus in den heutigen Handel. Mutige Anleger sollten weiterhin investiert bleiben, der Stopp sollte bei 1,35 Euro belassen werden.

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