Commerzbank: Die nächste Hiobsbotschaft
Keine guten Nachrichten für die Anteilseigner der Commerzbank: Nachdem die Aktie unter die wichtige Unterstützung bei 1,48 Euro gefallen ist, hat sich der Abgabedruck weiter verschärft. Nun gibt es weitere negative Meldungen für die Titel des Bankenriesen.
Der gestrige Handelstag hätte für die Commerzbank kaum schlechter laufen können. In einem ohnehin schwachen Marktumfeld gerieten die Anteile von Deutschlands zweitgrößter Privatbank besonders stark unter Druck. Der Grund hierfür war der Bruch der charttechnisch wichtigen Unterstützung bei 1,48 Euro. Danach trennten sich viele Investoren von ihren Aktien und das Chartbild verschlechterte sich weiter. Für den heutigen Handel sind die Vorzeichen ebenfalls schlecht, da sich ein bedeutender Commerzbank-Aktionär möglicherweise von seinen Anteilscheinen trennen will.
Verkauft die Allianz ihre Commerzbank-Papiere?
Der Münchner Versicherungsriese Allianz will seine Beteiligungen im Bankensektor offenbar reduzieren. Dies berichtet die Börsen-Zeitung. Derzeit hält die Allianz knapp 2,8 Prozent an der Commerzbank und ist damit nach dem Bund, der mit 25 Prozent plus einer Aktie der Sperrminorität besitzt, zweitgrößter Anteilseigner.

Stoppkurs beachten!
Die Commerzbank-Aktie hat sich mittlerweile deutlich dem Stoppkurs bei 1,40 Euro angenähert. Bereits investierte Anleger sollten diese Marke beachten. Noch nicht investierte Anleger sollten nach dem Bruch der wichtigen Unterstützung und der jüngsten Verschärfung der europäischen Schuldenkrise trotz der weiterhin günstigen Bewertung vor einem Einstieg zunächst noch abwarten.
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