Commerzbank: Analysten senken Kursziel
Die Bankenkrise in Spanien hinterlässt auch in Deutschland ihre Spuren. Die Aktien von Deutsche Bank und Commerzbank haben zuletzt neue Bewegungstiefs ausgebildet. Eine neue Studie könnte den Druck auf die "Gelben" weiter erhöhen.
Die deutsche Bankenlandschaft kommt nicht zur Ruhe. Neben der europäischen Schuldenkrise, die den Instituten und damit den Aktienkursen schwer zu schaffen macht, sorgt die Bankenkrise in Spanien für Missstimmung. Die Commerzbank-Aktie droht auf die alten Tiefstkurse zu fallen.
Intakter Abwärtstrend
Seit Anfang März kennt das Papier nur eine Richtung: gen Süden. Mittlerweile muss man befürchten, dass die DAX-Aktie ihren Weg fortsetzt und die alten Tiefs im Bereich von 1,12 Euro testen wird. Zwar ist der Wert massiv überverkauft, was ein RSI von 22 unterstreicht, doch scheinbar wollen immer weniger das Risiko eines Finanztitels eingehen.
Kursziel 1,30 Euro
Heute kommt noch ein Downgrade aus Frankreich hinzu. Die Analysten von der Société Générale haben das Kursziel von 1,55 Euro auf 1,30 Euro gesenkt. Das Urteil heißt konsequenterweise "Sell".

Bodenbildung abwarten
Rein aus charttechnischer Sicht darf man eine Commerzbank-Aktie nicht anfassen. Der Trend seit März ist intakt, leichte Erholungstendenzen werden umgehend abverkauft. Die Hoffnung besteht darin, dass sich die Probleme in der Eurozone bald auflösen. Solange dies nicht abzusehen ist, wird es für die Commerzbank schwer, wieder in Richtung zwei Euro zu marschieren.
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