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Chart-Check ThyssenKrupp: Auf geht’s Richtung 21,00 Euro

Markus Bußler

Die Märkte haben jüngst korrigiert, doch die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp hält sich wacker. Diese relative Stärke deutet daraufhin, dass die Aktie in der kommenden Aufwärtsbewegung zu den großen Gewinnern gehören dürfte. Kurse über 20,00 Euro scheinen auf kurze Sicht möglich.

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Die Meldungslage ist derzeit dünn. Gestern gab es einmal mehr Medienberichten zu dem Schienenkartell. Der Vorstand des Industriekonzerns Thyssen-Krupp habe schon vor Jahren Hinweise auf das Schienenkartell erhalten, meldet die Wirtschaftswoche in ihrer Online-Ausgabe. In den Jahren 2004 und 2006 seien nach Hinweisen aus den eigenen Reihen interne Untersuchungen durchgeführt worden, berichtete das Handelsblatt unter Berufung interne Dokumente und Aussagen von Zeugen und Beschuldigter bei der Staatsanwaltschaft Bochum. Auswirkungen auf den Aktienkurs hatten diese Nachrichten jedoch nicht mehr, schließlich sind die Nachrichten mittlerweile im Kurs eingepreist.

Derzeit ist es vor allem die Charttechnik die für weiter steigende Kurse bei ThyssenKrupp spricht. Das Papier hat in der jüngsten Korrektur relative Stärke bewiesen. Zudem gibt es weiter die Hoffnung, dass der Verkauf der Sparte Steel Americas schneller über die Bühne gehen wird, als zunächst gedacht. Damit wäre ThyssenKrupp einen großen Verlustbringer los und könnte die Schulden deutlich reduzieren. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung zu der Aktie und geht davon aus, dass die nächste Aufwärtsbewegung bei ThyssenKrupp bis in den Bereich von 21,00 Euro führen könnte.

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