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Chart-Check QSC: Trendbruch - wie geht es weiter?

Martin Weiß

Die Aktie des Kölner ITK-Dienstleisters ist zum Wochenauftakt bei hohen Handelsumsätzen durch den Aufwärtstrend gebrochen. Damit summiert sich der Verlust seit Anfang Februar auf 23 Prozent. Kurzfristig droht nun ein Test der 2011er-Tiefs.

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Charttechnisch hat die QSC-Aktie mit dem Bruch des seit Oktober 2011 gültigen Aufwärtstrends (blaue Linie) ein Verkaufssignal generiert. Zusätzlich belastend wirkte sich die Ende vergangener Woche bekannt gewordene Umplatzierung von 25 Millionen QSC-Aktien aus. Der Test der 2-Euro-Marke am Montag überrascht vor diesem Hintergrund kaum.

Sommer-Tief im Visier

Am Dienstag präsentiert sich die QSC-Aktie zunächst fester. Die stark gestiegenen Handelsumsätze in den letzten Tagen deuten aber darauf hin, dass ein Teil der umplatzierten Aktien ihren Weg nach Frankfurt gefunden haben.

Ein denkbares Szenario besteht nun im Test der 2011er-Tiefs bei 1,86 Euro.

QSC ist derzeit eine Story mit zwei unterschiedlichen Erzählsträngen. Auf operativer Ebene läuft es für die Kölner nach Plan. Wie DER AKTIONÄR zudem erfahren hat, soll die CeBIT für den ITK-Konzern sehr gut gelaufen sein. Daran gemessen ist die QSC-Aktie zu günstig bewertet.

Die Entscheidung des QSC-Großaktionäres Baker Capital, die restlichen 25 Millionen Aktien in seinem Bestand an die Fondseigner auszuschütten, sorgt hingegen für Verunsicherung am Markt und das könnte den Kurs kurzfristig weiter belasten.

Fazit: Anleger sollten QSC im Auge behalten und beim Erreichen des Stopps die Reißleine ziehen. Erweist sich die Unterstützung bei zwei Euro als belastbar, bietet sich bei Kursen ab 2,20 ein Einstieg/Nachkauf an.

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