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Chart-Check Klöckner & Co: Die "8" wird nicht halten

Werner Sperber
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Die Anleger sind mit den Zahlen von Klöckner & Co und der Prognose des Vorstandsvorsitzenden Gisbert Rühl eindeutig unzufrieden. Analysten raten zum Verkauf und viele Anleger fragen sich, wo der Aktienkurs einen Boden finden kann.

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Klöckner & Co hat mit den Zahlen für das erste Quartal die Anleger teilweise und mit dem unklaren Ausblick endgültig enttäuscht. Jüngst haben sich auch die Analysten der NordLB mit der Aktie de Stahlhandelskonzerns aus Duisburg beschäftigt. Sie raten dem Vorstand dazu, sich bei der Restrukturierung noch mehr anzustrengen, da das Marktumfeld schwierig bleibe. Aufgrund der Prognose des Vorstandsvorsitzenden Gisbert Rühl schätzen die Analysten den Gewinn in den kommenden Jahren weniger hoch. Bislang haben sie empfohlen, die Aktie zu halten und das Kursziel mit elf Euro angegeben, nun raten sie zum verkaufen bei einem Kursziel von 6,50 Euro. Die Blickrichtung geht auch charttechnisch begründet nach unten.

Verkaufen und bald über-verkauft

Der Trendfolge-Indikator MACD (Moving Average Convergence/Divergence) gibt seit Anfang des Monats ein Verkaufssignal. Der Relative-Stärke-Indikator bewegt sich allerdings bereits sehr weit unten und dürfte demnächst in den über-verkauften Bereich eintreten. Dann dürfte sich langsam ein Boden finden. Die Marke von acht Euro dürfte vor diesem Hintergrund keinen Bestand haben. Darunter verlaufen schwache horizontale Unterstützungslinien bei 7,60 Euro, bei 7,45 Euro, bei 7,30 Euro und bei 7,10 Euro. In diesem Bereich sollte der Abwärtstrend ein Ende finden, zumal die fundamentalen Daten der Aktie mit einem KGV von 7 für das nächste Jahr und einem KBV von 0,45 einfach zu verlockend sind. Anleger sollten allerdings mit dem Einstieg warten, bis tatsächlich klar ist, welche Unterstützung dauerhaft hält.

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