Chart-Check Hugo Boss: Einfach traumhaft
In einem lehrbuchmäßigen Aufwärtstrend erreicht der MDAX-Titel eine charttechnische Schlüsselmarke. Was ist zu erwarten? Wo liegen wichtige Unterstützungen und Widerstände im Chart?
Über Monate hinweg hat DER AKTIONÄR an dieser Stelle auf das Potenzial der Hugo-Boss-Aktie hingewiesen. Anleger dürfen sich inzwischen über schöne Gewinne freuen. Aktuell ist aber Aufmerksamkeit geboten. Denn der Titel hat eine wichtige charttechnische Schaltmarke erreicht.
Mit Kursen um 89 Euro im Hoch ist die Hugo-Boss-Aktie wieder in der Kurszone angekommen, von der aus sie im Frühjahr 2012 in eine mehrmonatige Konsolidierung abkippte. Exakt liegt das Allzeithoch bei 89,76 Euro. Die Notierung oszilliert also aktuell unter ihren bisherigen Hochs. In Anbetracht der nahezu makellosen Aufwärtsbewegung seit September sollte eine Verschnaufpause auf diesem Niveau nicht überraschen.
Durchbricht die Aktie ihren mittelfristigen Aufwärtstrend, könnte sie auf die ehemalige Abwärtstrendlinie seit März 2012 bei aktuell rund 82 Euro fallen. Eine solche Bewegung wäre absolut im Rahmen. Erst bei Kursen unter 76 Euro wird es wieder brenzliger.

Bleiben die Bullen am Ball und hieven die Aktie nachhaltig über die 90-Euro-Marke, wäre in den kommenden Monaten noch einiges auf der Oberseite möglich. Projektionsziele liegen bei 94 und 100 Euro.
Teilgewinne realisieren
Auf dem aktuellen Kursniveau können Anleger, die die Rallye der Hugo-Boss-Aktie in den vergangenen Monate mitgemacht haben, zumindest Teilgewinne realisieren. So knapp unter den Allzeithochs ist der Titel durchaus konsolidierungsanfällig. Schafft die Aktie im Anschluss den Break der 90-Euro-Marke, können Positionen immer noch prozyklisch ausgebaut werden. Längerfristig traut DER AKTIONÄR dem Titel dreistellige Kursnotierungen zu.
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