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Chart-Check Henkel: Verlockende Short-Chance

Steffen Eidam

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Tradingbewusste Anleger sollten ein Auge auf Henkel werfen. Die Aktie ist charttechnisch angeschlagen und droht zu korrigieren. Somit bieten sich verlockende Chancen auf der Shortseite.

Das sieht nicht gut aus bei Henkel. Zumindest kurzfristig deutet die Charttechnik auf einen deutlichen Rücksetzer hin. Mutige Anleger können den sich abzeichnenden  Rücksetzer mit Hebelzertifikaten ausnutzen.

Wichtige Marken unterschritten

Die Henkel-Aktie hat sich von ihrem Allzeithoch bei 42,54 Euro im Juni 2010 mittlerweile deutlich entfernt. Seit Juni ging es bergab bis auf knapp unterhalb von  38 Euro. Ausgehend von dieser Unterstützung startete der Titel Mitte Juli zu einer Gegenbewegung, die allerdings knapp oberhalb von 40 ein Ende fand. Die folgende Korrektur wurde abermals im Bereich von 38 abgefangen. In den folgenden Wochen bildete sich dann ein absteigendes Dreieck, das in der vergangenen Woche bearish  aufgelöst wurde. Dabei wurde auch die 200-Tage-Linie unterschritten. Die Chancen auf einen weiteren Rücksetzer in den Bereich von 35,30 Euro sind daher sehr hoch.

Short-Chance für Mutige

Risikobewusste Anleger können den wahrscheinlichen Kursrückgang mit Short-Zertifikaten begleiten. Aussichtsreich erscheint in diesem Kontext ein Wave-Put der Deutschen Bank mit der WKN XM2VRG (aktuell: 0,38 Euro). Der Schein hat eine Laufzeit bis zum 8. Dezember 2010 und ist mit einem Hebel von rund 9 ausgestattet. Wer es etwas heißer mag, der kann auf den Put-Optionsschein mit der WKN CM15S1 (aktuell: 0,13 Euro) zugreifen. Das Derivat hat einen Hebel von 29 und läuft bis zum 16. März 2011.

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