Markus Horntrich
Beim Automobilzulieferer ElringKlinger läuft das Geschäft auf Hochtouren. Im Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen bekräftigte Vorstandschef Wolf die Prognosen für das laufende Jahr. Was sagt die Charttechnik?
ElringKlinger ist zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr das obere Ende der Prognosespanne zu erreichen. "Unser Ausblick ist schon eher konservativ. Es läuft weiter gut, Auftragseingang und Auftragsbestand sind auch gut beziehungsweise zufriedenstellend, so dass wir sicher sind, dass wir die Jahresziele am oberen Ende der Bandbreite erreichen werden", sagte ElringKlinger-Chef Dr. Stefan Wolf im Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen.

Chart positiv
Aus charttechnischer Sicht hat die Aktie die Konsolidierung seit dem Erreichen des neuen Zwischenhochs bei 27,50 Euro und den Japan-Schock verdaut. Mit dem Ausbruch aus einer Bullenflagge liegt grundsätzlich ein Kaufsignal vor. Allerdings fehlt es dem Wert derzeit wie vielen Werten aus der zweiten Reihe an Dynamik. Im Chart ist die Marke bei 24,70 Euro im Auge zu behalten. Sollte der Ausbruch über das alte Hoch gelingen, winken wieder deutlich höhere Kurse. Es ist sogar davon auszugehen, dass ein neues Hoch angepeilt wird.
Nach unten ist der Wert durch die kurzfristige Aufwärtstrendlinie und die horizontalen Unterstützungen bei 23,00 Euro, 22,50 Euro, 22,00 Euro und 21,50 Euro gut abgesichert.

Wie handeln?
Die Aktie bleibt erste Wahl im Bereich der Autozulieferer. Investierte Anleger sollten daher weiterhin dabeibleiben. Ein Neueinstieg bietet sich an, wenn die angesprochene Marke bei 24,70 Euro geknackt wird. Ein Stopp sollte dann bei 22,00 Euro eingezogen werden.