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Chart-Check E.on-Aktie: Dunkle Wolken

Michael Herrmann

Nach einer schwachen Vorwoche gibt die E.on-Aktie auch zu Beginn der neuen Handelswoche etwas mehr ab als der DAX. Das Chartbild hat sich durch die jüngsten Verluste weiter eingetrübt. Sollten Anleger nun die Reißleine ziehen und lieber auf andere Aktien setzen?

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Erzwungener Atomausstieg in Deutschland, freiwilliger Atomrückzug im Ausland, rabiate Sparmaßnahmen und Expansion in Wachstumsmärkte: Keine Frage, Deutschlands größter Energieversorger E.on befindet sich in einem massiven Umbruch. Bei den Anlegern kommt dies derzeit nicht gut an. Die Aktie des Energieriesen hat in den vergangenen Wochen kräftig abgegeben.

Charttechnisches Verkaufssignal

Das ohnehin bereits eingetrübte Chartbild hat sich durch die fortwährende Kursschwäche weiter verschlechtert. Zuletzt hat die Aktie die 100-Tage-Linie unterschritten und dadurch ein klares Verkaufssignal generiert. Damit rückt die horizontale Unterstützung im Bereich von 16 Euro immer stärker in den Fokus. Fällt diese, sind aus charttechnischer Sicht weitere Abverkäufe bis zum Jahrestief von 14,04 Euro möglich.

Attraktive Einstiegsgelegenheit

Kurzfristig ist die E.on-Aktie aufgrund des angeschlagenen Chartbildes zwar uninteressant. Für langfristige orientierte Anleger ist die Kursschwäche aber eine attraktive Einstiegsgelegenheit, da sie ein einstelliges KGV sowie eine Dividendenrendite von rund sechs Prozent bewirkt. Wie gut es bei E.on läuft, dürften die am 13.11. anstehenden Quartalszahlen belegen. Dann sollte auch die Aktie wieder Fahrt aufnehmen und sich das Chartbild aufhellen. Das Kursziel lautet weiter 24 Euro, der Stoppkurs 14,50 Euro.

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